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Euro Moto News: WM-Debüt, WM-Budget und ein WM-Besuch

Während sich die mehrwöchige Pause der Euro Moto dem Ende zuneigt, sind noch viele Piloten in anderen Serien oder auf anderen Veranstaltungen unterwegs. Bei einigen sind diverse WM-Klassen ein Thema.

Euro MOTO

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Bevor es mit der Euro Moto Ende des Monats in der Motorsport Arena Oschersleben weitergeht, waren und sind zahlreiche Piloten noch auf anderen Schauplätzen aktiv und planen an ihrer nahen und fernen Zukunft.

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WM-Debüt eines Euro Moto-Teamchefs

Aus einer Bierlaune heraus entwickelte sich bei den Solo-Piloten Thomas Eder und Thomas Gradinger letztes Jahr der Plan, eine Probefahrt in einem Seitenwagen zu unternehmen. Gesagt, getan. Eder fährt 2026 keine komplette Euro Moto Supersport mehr, sondern konzentriert sich auf seine Aufgaben als Teamchef. Thomas Gradinger hat dem Motorrad-Rennsport nach einer massiven Schulterverletzung abgeschworen und ist auf den Fitness-Sektor aktiv. Mit Kevin Kölsch fand Eder einen erfahrenen Beifahrer, der ihm schon jetzt bei so manchem Training auf dem Pannonia-Ring wertvolle Tipps geben konnte. Vergangenes Wochenende bot sich für Eder eine willkommene Gelegenheit zusammen mit Patrick Werkstetter auf dem Pannonia Ring weitere Runden abzuspulen. Bei Eder stieg Euro Moto Supersport-Pilot Luca de Vleeschauwer ein. Bevor Eder in Cremona (7. bis 9. August) erstmals auf die Eilte des Seitenwagenrennsports treffen wird, wird auf dem Slovakia Ring nochmals ein Test eingeschoben und am ersten August-Wochenende fährt er in der Internationalen Sidecar Trophy auf dem Red Bull Ring seine ersten Rennen. (Quelle: Helmut Ohner)

WM-Besuch mit Schiene

Marcel Schrötter hatte sich vom Langstrecken-WM-Lauf in Suzuka ein schmerzhaftes Souvenir in Form eines lädierten linken Knies mitgebracht. Ausgerüstet mit einer Schiene besuchte er dennoch den deutschen Grand Prix auf dem Sachsenring. «Mein erster Besuch beim Rennen als Gast», erklärte Schrötter, der seit diesem Jahr in der Euro Moto Superbike unterwegs ist. «Es hat mir viel Spaß gemacht, so viele Freunde zu treffen und ein tolles Motul Deutschland-Event zu erleben. Danke an alle Fans, die mich weiterhin unterstützen und mich für ein Foto angesprochen haben.» Die Rennen schaute sich Schrötter dann von der heimischen Couch aus an.

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WM-Empfehlung mit Italien-Einsatz

Im Vorjahr durfte Lukas Tulovic nach dem Gewinn der IDM Superbike seinen ersten Auftritt in der Superbike-WM antreten, mit dem Testmotorrad des Ducati-Werksteams. Aktuell ist Tulovic dabei, nach dem ersten Titel der Euro Moto zu greifen. Einsätze in der Superbike-WM sind mit seinem Team Triple-M Ducati Frankfurt für dieses Jahr keine geplant, weil es dafür eine passende WM-Maschine bräuchte. Deshalb hat der Moto2-Europameister von 2022 einen anderen Weg eingeschlagen. «Wir haben uns sehr ernsthaft bemüht», meinte Tulovic zu seinen WM-Ambitionen. «Aus der IDM kommend ist das aber selbst mit Titelgewinn schwierig, weil das nicht das typische Becken ist, aus dem die Fahrer in die WSBK aufsteigen. Deshalb fahre ich nächstes Wochenende die Italienische Meisterschaft in Misano mit, der Hintergedanke und Plan ist, mich auf einer anderen Bühne zu präsentieren. In der Hoffnung, dass mir das irgendwie den Weg in Richtung Superbike-WM ermöglicht. Es ist sehr viel Bewegung im Fahrermarkt, es gibt einige aus der MotoGP, die potenziell in die Superbike-WM abwandern. Das macht es nicht einfacher für mich, dorthin zu kommen. Und alle wollen auf einer Ducati sitzen, weil die V4R das Maß der Dinge ist. Die Situation ist sehr schwierig, aber perspektivisch ist es mein nächstes Ziel, dort zu fahren.» Tulovic wird in Misano für das Team B-Max antreten, für das auch Michael Ruben Rinaldi fährt und das in der Superbike-WM bereits mehrfach – erfolglos – mit Wildcard-Einsätzen dabei war. «Mich irgendwo einzukaufen für mehrere hunderttausend Euro ist nicht möglich, deshalb muss ich mir einen Platz über Leistung verdienen – das versuche ich», so Tulovic. (Quelle: Schützbach/Fränzschky

WM-Strecke sieben Stunden lang

Während die Motorradsport-Welt Mitte Juli entweder zum GP auf den Sachsenring oder die WorldSBK nach Donington Park schaute, waren Milan Merckelbagh, Julius Ilmberger und Ricardo Brink in Assen unterwegs, um an einem Sieben-Stunden-Rennen teilzunehmen. Merckelbagh startet sonst in der Euro Moto Superbike, Ilmberger im Pro Superstock 1000 Cup und Brink in der Superstock-Klasse der BSB. Das Trio konnte das Langstrecken-Rennen auf der niederländischen MotoGP und SBK-WM-Strecke gewinnen.

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