Feiert Audi mit dem Nuvolari sein Comeback in der GT3-Klasse?
Im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix in Monaco wurde der Audi Nuvolari präsentiert. Kehrt mit dem Fahrzeug Audi werksseitig in den GT3-Sport zurück? Gerüchte dazu gibt es bereits seit Längerem.
Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern, dass Audi an einer Rückkehr in den GT3-Sport arbeitet. Gestern präsentierte die Marke im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix den neuen Audi Nuvolari, das schnellste und stärkste Serienfahrzeug in der Geschichte der Marke.
Der Supersportwagen mit High-Performance-Hybridantrieb basiert auf dem Lamborghini Temerario. Angetrieben wird das Fahrzeug vom selben 4,0-Liter V8 Biturbo mit 800 PS wie der italienische Sportwagen. Dazu kommen drei drei Axialfluss-Elektromotoren. Die Systemleistung beträgt 1.001 PS.
Das Fahrzeug in einen GT3-Boliden umzustricken dürfte eine Leichtigkeit sein, gerade da es konzernintern bereits die Technik des Lamborghini Temerario GT3 gibt. Damit würde Audi den umgekehrten Weg des Huracán gehen, in dem große Teil der Technik aus dem Audi R8 LMS GT3 verbaut waren.
Audi beendete das werksseitige GT-Programm Ende 2023 um sich auf den Formel-1-Einstieg zu fokussieren. Doch nach massiver Kritik von Teams und Fans schien zuletzt ein Umdenken stattgefunden zu haben. Derzeit werden Kundenteams mit Ingenieurssupport und einem Teileservice weiterhin unterstützt, Audi hat allerdings keinen Werksfahrerkader mehr und stellte die finanzielle Unterstützung der Teams ein. Doch trotzdem ist der R8 LMS GT3 was Preis/Leistung angeht weiterhin einer der gefragtesten GT3-Boliden.
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