Basis vom 296 GT3 Evo: Ferrari präsentiert 296 GT Modificata
Ferrari schreibt die Modificata-Geschichte weiter. Die neuste Version ist der 296 GT Modificata, der in die Fußstapfen des 488 GT Modificata oder auch des 499P Modificata tritt. Er leistet 730 PS.
Ferrari ist die Mythos-Marke schlechthin im internationalen Motorsport – und auch extrem erfolgreich auf den Rennstrecken unterwegs. Mit dem aktuellen 499P gewann Ferrari 2025 beispielsweise beide Titel in der Sportwagen-WM (FIA WEC). Aber auch im GT-Sport ist Ferrari am Start. Dort wird aktuell der 296 GT3 Evo aufgeboten. Von diesem Rennwagen gibt es nun eine spannende Ableitung: Den 296 GT Modificata.
Der 296 GT Modificata ist natürlich ausschließlich für Trackdays auf Rennstrecken und für die Teilnahme an Veranstaltungen des Ferrari Club Competizioni GT-Programms vorgesehen. Angetrieben wird er von einem V6-Turbomotor mit 2.9 Litern Hubraum. Als Leistung gibt Ferrari 730 PS an. Das sind tatsächlich 130 PS mehr als beim 296 GT3 Evo.
Der 296 GT Modificata ist vom Motorsport inspiriert. Das beginnt schon bei seiner Aerodynamik mit geschlitztem Frontsplitter. Es gibt eine spezielle Motorhaube und zwei zusätzliche Lufteinlässe zur Bremsenkühlung. Interessant ist auch der Heckflügel, der komplett überarbeitetet wurde. Zu den wichtigsten Merkmalen des Flügels zählen eine neue Mittelpylon, die 5 mm starke Gurney-Lippe und die vom 499P inspirierten Endplatten. Insgesamt soll der 296 GT Modificata die Rennstrecke in Fiorano rund drei Sekunden schneller umrunden können als der 296 GT3 Evo.
Die Modificata-Versionen haben bei Ferrari große Tradition. Vorgänger des 296 GT Modificata ist der 488 GT Modificata, der im Jahre 2020 herauskam und von 488 GT3 bzw. 488 GTE abgeleitet wurde. 2023 gab es dann das ganz große Highlight: Den Ferrari 499P Modificata, der auf dem 499P aus der FIA WEC basiert. Für den 499P Modificata hat Ferrari eigens das Sport Prototipi Clienti-Programm für Gentleman-Fahrer ins Leben gerufen. Der allererste Modificata stammt übrigens aus dem Jahre 1970. Es war der 512 M (M für Modificata). Dieser war die Weiterentwicklung der 512 S mit einem beispielsweise leistungsstärkeren V12-Motor (610 PS). Der 512 M feierte sein Debüt auf der Strecke in Zeltweg (dem heutigen Red Bull Ring) und nahm in der Saison 1971 dann an der Sportwagen-WM teil.
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