Ferrari-Hypercar für FIA WEC 2027 in Austin gesichtet
Im Anschluss an das Lone Star Le Mans-Rennen war Ferrari mit dem Entwicklungsauto für 2027 auf dem Circuit of the Americas in Austin/Texas unterwegs. Wie es scheint, waren vier Piloten am Steuer.
Ferrari hat mit dem Werks-499P von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen
Aktuell ist noch unklar, ob dieser Wagen weiterhin 499P heißen wird. Ferrari war mit dem Fahrzeug zuletzt schon in Monza unterwegs. Auch in Austin war der Renner in Tarnbeklebung zugegen. Auffällig ist weiterhin der komplett anders designte Heckflügel mit großen Finnen links und rechts. Auch die Luftführung im Vorderwagen unterscheidet sich im Vergleich zum aktuellen 499P.
Ferrari hat sich derzeit noch nicht geäußert, welche Piloten beim Test im Entwicklungsauto saßen. Bilder lassen jedoch vermuten, dass es Antonio Fuoco, Nicklas Nielsen, James Calado und Yifei Ye waren. Hingegen ist klar, dass Ferrari für das Auto diverse sogenannte «Joker» in Anspruch nehmen wird. Diese stehen den Hersteller zu, um Performance relevante Entwicklungen an den Hypercars durchzuführen. Vom Prinzip sollte Ferrari noch vier «Joker» übrig haben, die verwendet werden könnten.
Im Winter muss der Rennwagen dann in den WindShear-Windkanal in Concord/North Carolina. Dies ist Teil der Homologation, die alle WEC Hypercars durchlaufen müssen. Erst danach kann der Einsatz im Rennbetrieb erfolgen.
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