Über 1000 km: Ford Hypercar für FIA WEC mit erfolgreichem Test
Auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet war das neue Hypercar von Ford zu Testfahrten unterwegs. Am Steuer saßen Logan Sargeant, Matt Campbell, Tom Blomqvist und der Deutsche Mike Rockenfeller.
Die FIA WEC blickt bereits voller Spannung auf die Saison 2027. Dann werden mit McLaren und Ford zwei neue Hersteller in der Hypercar-Klasse unterwegs sein. Beide sind bereits eifrig am Testen. Ford hatte sein (noch immer namenloses) Hypercar zuletzt auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet ausgeführt. Nach einem Shakedown zuvor war es tatsächlich der erste richtige Test mit dem amerikanischen Fahrzeug. Insgesamt wurde an drei Tagen Gas gegeben und dabei über eintausend Kilometer abgespult.
«Den ersten Einsatz unseres Hypercars auf der Rennstrecke von Paul Ricard zu erleben, ist ein bedeutender Moment für das Team. Jeder Kilometer, den wir mit diesem Fahrzeug zurücklegen, bringt uns Le Mans – und der Rückkehr an die Spitze des Langstreckensports – ein Stück näher», meint Mark Rushbrook (Global Director von Ford Racing). «Dies ist zwar erst der erste Schritt auf einem langen und anspruchsvollen Entwicklungsweg, doch die Tatsache, dass alle sechs unserer Fahrer vor Ort waren, gemeinsam arbeiteten und das Programm vorantrieben, verdeutlicht den Teamgeist, den wir bei Ford Racing aufbauen.»
Wie von Rushbrook bereits erwähnt, waren mit Logan Sargeant, Matt Campbell, Tom Blomqvist, Mike Rockenfeller, Sebastian Priaulx und Nick Yelloly alle sechs Fahrer beim Test anwesend. Tatsächlich haben aber nur die vier erstgenannten Sargeant, Campbell, Blomqvist und Rockenfeller Runden mit dem Fahrzeug absolviert. «Der Start eines neuen Programms braucht immer Zeit – man muss erst herausfinden, wie die einzelnen Teile ineinandergreifen, und genau daran arbeiten wir gerade noch», so Sargeant. «Dennoch sind wir von Anfang an voll durchgestartet. Dass wir direkt auf diesem Niveau mit den Tests beginnen konnten, ist eine enorme Leistung des Teams. Es wurden bereits unzählige Stunden in dieses Projekt investiert, darunter sehr viel Zeit im Simulator, wodurch wir uns einen gewaltigen Vorsprung verschafft haben. Jetzt geht es darum, sicherzustellen, dass alles reibungslos ineinandergreift – das ist unser nächster Schritt.»
Ford hat bereits einen vollen Testkalender für das neue Hypercar. Als nächstes folgt eine dreitägige Simulator-Session in North Carolina. Dann gibt es Anfang September einen Test Portimão. Mit Silverstone, Monza, Imola und Aragon sollen dann noch vier weitere europäische Rennstrecken besucht werden, bevor es Ende des Jahres mit dem Circuit of the Americas (COTA) und Sebring in Richtung Nordamerika geht.
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