Fernando Alonso (21.): «Fundamentale Probleme» an einem «harten Wochenende»
Fernando Alonso bleibt 2026 weiter vom Pech verfolgt. Im Qualifying wurde der Spanier Vorletzter, ließ nur seinen Aston-Martin-Teamkollegen Lance Stroll hinter sich. Was in Monaco das Problem ist.
Eigentlich sollte es seine große Saison werden, doch stattdessen geht der sportliche Leidensweg weiter: Fernando Alonso erreichte beim Qualifying in Monaco nur Startplatz 21, ist also Vorletzter in der Startaufstellung eines Rennens, in dem Überholen nahezu unmöglich ist. Als Einziger hinter Alonso: sein Aston-Martin-Teamkollege Lance Stroll.
Vertrauen ins Auto fehlt
Alonso sagte nach dem Qualifying und mit Blick auf den GP am Sonntagnachmittag (Start 15 Uhr und bei uns im Live-Ticker): «Es war hart. Ein hartes Wochenende. Wir hatten uns hier in Monaco vielleicht ein bisschen mehr ausgerechnet. Aber schon im freien Training zeigte sich, dass wir nicht das Tempo haben. Wir hatten kein Vertrauen ins Auto beim Bremsen und beim Runterschalten.» Monaco ist besonders bremsintensiv mit seinen vielen engen Kurven. Entsprechen stellten diese Probleme den zweimaligen Weltmeister vor große Herausforderungen. Alonso: «Ein hartes, hartes Wochenende.»
Fundamentale Probleme
Eine Verbesserung gegenüber dem Trainings-Freitag wollte Alonso nach dem Qualifying auch gar nicht erkannt haben. Der Spanier: «Wir sind mehr oder weniger in der gleichen Situation. Wir haben unterschiedliche Abstimmungen ausprobiert. Aber es ist kein Set-up-Problem, es sind einfach fundamentale Probleme am Auto. Bis wir in der zweiten Jahreshälfte Upgrades bringen, wird es leider für alle weiterhin hart bleiben. Aber wir bleiben stark und geeint.»
Aston Martin und damit auch Alonso hatten eigentlich große Hoffnungen ins neue Reglement ab der Saison 2026 gehabt, doch bei den Racing-Grünen aus Silverstone und Motorlieferant Honda passt in diesem Jahr einfach nichts zusammen. Schon bei den Tests vor der Saison verpassten sie viel Zeit auf der Piste, gerieten so immer weiter ins Hintertreffen. Statt der erhofften Siege feiert das Team stattdessen, wenn die Autos überhaupt beide ins Ziel kommen…
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