Max Verstappen in Belgien 2.: So lief der Windschatten-Trick mit Hadjar
Max Verstappen hat im spannenden Abschlusstraining zum Traditions-GP von Belgien Startplatz 2 herausgeholt, der Niederländer verpasst seine 49. Formel-1-Pole um 0,317 Sekunden gegen Kimi Antonelli.
Max Verstappen muss sich in der packenden Qualifikation zum Grossen Preis von Belgien auf dem Circuit Spa-Francorchamps mit Rang 2 hinter Kimi Antonelli begnügen, auf die Pole fehlen 0,317 Sekunden.
Aber Max ist sichtlich zufrieden, denn nur dank einer Windschatten-Spende seines Stallgefährten Isack Hadjar konnte Max 15 Hundertstel schneller fahren als bei seinem ersten Versuch, der Pariser hat dem Niederländer P2 ermöglicht.
Fast wäre das schief gegangen, denn in Blanchimont hing Max wirklich ganz nahe am Getriebe von Hadjars Wagen. Max grinst: «Notfalls hätte ich ihn geschoben!»
Der 28-jährige Verstappen erzählt über seine Quali: «Die Hilfe von Isack hat heute den Unterschied ausgemacht, sonst wäre ich vielleicht Sechster geworden oder so.»
«Wir wussten, dass Isack ans Ende des Feldes muss, also haben wir das mit dem Windschatten im dritten Pistenteil versucht, und diese Rechnung ist voll aufgegangen! Das war gute Mannschaftsleistung.»
«Wir haben uns vorher natürlich überlegt: Sollen wir das im ersten Pistenteil machen oder im dritten? Wir haben dann ausgerechnet, dass der Effekt im dritten noch markanter ist.»
Max Verstappen geht nun also zum dritten Mal in dieser Saison von P2 ins Rennen – nach Miami und Monaco. Was traut sich der Niederländer im Grand Prix zu?
Max meint: «Ich habe viele schnelle Autos hinter mir, aber natürlich werde ich versuchen, mich da vorne festzukrallen so gut es geht. Wir haben das ganze Wochenende über ein anständiges Rennauto, wenn auch nicht auf dem Niveau von Kimis Mercedes.»
«Aber wir dürfen stolz darauf sein, dass wir Reihe 1 geschafft haben. Der Reifenverschleiss wird ein grosses Thema sein, und ich werde natürlich versuchen, meine Haut im Grand Prix so teuer als möglich zu verkaufen.»
«Mit der Fahrzeugbalance bin ich happy, wir verlieren zu viel Zeit auf den Geraden. Im kurvigen Mittelteil sind wir flott dabei. Als Team haben wir heute das Maximum herausgeholt, mit diesem Windschatten von Isack. Ich fuhr volle Kanne und war ganz dicht an ihm dran. Zunächst dachte ich sogar – au weia, ich bin zu nahe! Aber dann war es so gut wie perfekt.»
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