Mick Schumacher wird am Freitag erstmals nach seinem Horrorcrash wieder im Haas sitzen. Gerhard Berger weiß: Schumacher wird den Unfall schnell abhaken.
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Der Horrorcrash von Mick Schumacher in Saudi-Arabien hat Haas noch länger beschäftigt, denn der Großteil des Autos war Schrott. Für Australien musste der Bolide neu aufgebaut werden.
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Und wie geht Schumacher selbst mit dem Crash um, der mit 270 km/h und 33 g zu den heftigeren gehörte? "Das wird der Mick ruckzuck wegstecken. Das ist Teil eines Rennfahrer-Lebens. Man geht zum nächsten Rennen, steigt ein und vergisst das Rennen vorher. Das muss man können, es sollte einem nicht mehr nachhängen", stellt DTM-Chef Gerhard Berger bei SPEEDWEEK.com klar. Am Ende müsse jeder Fahrer am Limit fahren, und als junger Fahrer sei man eben manchmal über dem Limit, so der Österreicher: "Und dann ist man schon mal in der Leitplanke und das Auto ist kaputt."
So sieht es übrigens auch Schumacher selbst. "Man versucht natürlich immer, nicht zu crashen, aber auch so schnell zu fahren wie möglich. Ich war auf einer guten Q2-Runde und wollte ins Q3 aufsteigen, deshalb musste ich etwas riskieren", sagte Schumacher.
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Von der Bezeichnung "Crash-Kid", wie Schumacher nach dem jüngsten Unfall in den sozialen Medien aufgrund seiner zahlreichen Crashs im Vorjahr teilweise genannt wurde, will Berger nichts hören. "Wenn ich meine Crashs zusammenzähle oder die von Ayrton Senna - wir haben alle Unfälle ohne Ende gehabt. Das ist Teil des Geschäfts."
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Bedeutet das für Schumacher nun auch gleichzeitig mehr Druck? Haas ist in dieser Saison endlich konkurrenzfähig, sein Teamkollege Kevin Magnussen fuhr bereits zwei Mal in die Punkte, während Schumacher bei null Zählern steht. In Kombination mit der Gefahr weiterer Unfälle kann die sportliche Situation schnell kompliziert werden.
"Es ist eine Saison nach dem Lehrjahr, in der mehr gefordert wird. Man sollte sich das erste halbe Jahr aber erst einmal ohne Druck anschauen", fordert Berger. Mit Magnussen habe er erstmals einen echten Maßstab im Team, so Berger: "Und jetzt muss man schauen, wie er mit ihm zurechtkommt und wie er damit umgeht." Berger schätzt Magnussen als schnell ein, als Haas-Zugpferd im Moment, "aber Mick müsste ihn schlagen, um in der Karriere weiterzukommen". Für Schumacher sei die Situation aber auch positiv, denn er könne sich messen, so Berger: "Er wird dadurch schneller werden."
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Ergebnisse Formel 1, Dschidda 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB18 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari F1-75, +0,549 sec 03. Carlos Sainz (E), Ferrari F1-75, +8,097 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB18, +10,800 05. George Russell (GB), Mercedes W13, +32,732 06. Esteban Ocon (F), Alpine A522-Renault, +56,017 07. Lando Norris (GB), McLaren MCL36-Mercedes, +56,124 08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT03, +1:02,946 min 09. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-22-Ferrari, +1:04,308 10. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W13, +1:13,948 11. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo C42-Ferrari, +1:22,215 12. Nico Hülkenberg (D), Aston Martin AMR22-Mercedes, +1:31,742 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR22-Mercedes, +1 Runde Out: — Alex Albon (T), Williams FW44-Mercedes, Crash — Fernando Alonso (E), Alpine A522-Renault — Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo C42-Ferrari — Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL36-Mercedes — Nicholas Latifi (CDN), Williams FW44-Mercedes, Crash — Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT03, kein Start, Antriebsstrang Nicht am Start: — Mick Schumacher (D), Haas VF-22-Ferrari, Crash im Qualifying WM-Stand Fahrer 01. Leclerc 45 Punkte 02. Sainz 33 03. Verstappen 25 04. Russell 22 05. Hamilton 16 06. Ocon 14 07. Pérez 12 08. Magnussen 12 09. Bottas 8 10. Norris 6 11. Tsunoda 4 12. Gasly 4 13. Alonso 2 14. Zhou 1 15. Schumacher 0 16. Stroll 0 17. Hülkenberg 0 18. Albon 0 19. Ricciardo 0 20. Latifi 0
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WM-Stand Konstrukteure 01. Ferrari 78 02. Mercedes 38 03. Red Bull Racing 37 04. Alpine 16 05. Haas 12 06. Alfa Romeo 9 07. AlphaTauri 8 08. McLaren 6 09. Aston Martin 0 10. Williams 0
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