Bittere Pille für Max Verstappen auf dem Nürburgring: So reagiert Mercedes
Nachdem Max Verstappen zusammen mit Jules Gounon und Daniel Juncadella den Sieg beim NLS-Auftakt gefeiert hatte, wurde das Trio disqualifiziert. Mercedes hat dazu ein Statement herausgegeben.
Zunächst hatte Max Verstappen bei seinem Gastspiel in der Nürburgring Langstrecken-Serie einen überlegenen Sieg gefeiert. Im vierstündigen Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife hatte sich der vierfache Formel-1-Weltmeister zusammen mit Jules Gounon und Dani Juncadella im von Winward Racing eingesetzten Mercedes-AMG GT3 von Mercedes-AMG Team Verstappen Racing von der Pole-Position aus gegen die Konkurrenz durchgesetzt und im Ziel einen Vorsprung von 59 Sekunden gehabt.
Doch nach der Inspektion, die nach dem Fallen der Zielflagge erfolgte, wurde deutlich, dass beim Auto mit der Startnummer 3 die Anzahl der maximal zugelassenen Reifen überschritten wurde. Das Problem: Es wurden am Renntag sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze verwendet. Der Fehler geschah bereits im Qualifying am Morgen. So blieb der Rennleitung nichts anderes übrig, als das Fahrzeug aus der Wertung zu nehmen. Den Sieg im 58. Barbarossapreis erbten Jordan Pepper und Dan Harper im Rowe Racing BMW M4 GT3.
Grosse Enttäuschung nach Fallen der Zielflagge
Mercedes reagierte mit einem Statement auf die Disqualifikation. Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, erklärte darin: «Das NLS-Wochenende wird uns noch lange in Erinnerung bleiben: Wir haben auf der Strecke pures Racing gesehen, atmosphärisch einen außergewöhnlichen Tag erlebt und uns zunächst sehr über den vermeintlichen Rennsieg gefreut.»
«Umso größer war die Enttäuschung, als wir realisiert haben, dass uns am Morgen hinter den Kulissen ein Fehler unterlaufen ist und die Rennleitung gezwungen war, das Siegerfahrzeug zu disqualifizieren. Das tut weh und natürlich sind alle Beteiligten sehr enttäuscht. Es zeigt einmal mehr, dass man auf der Nordschleife nur gewinnen kann, wenn alles zusammenpasst», fährt Wendl fort.
«Winward Racing, die den Einsatz der beiden Performance-Fahrzeuge umgesetzt haben, waren in dieser Konstellation erstmals bei der NLS im Einsatz. Jetzt gilt es, die Fehler aufzuarbeiten, gleichzeitig aber auch die positiven Erkenntnisse aus dem Wochenende mitzunehmen und den Fokus auf die weiteren Vorbereitungsläufe sowie das 24-Stunden-Rennen zu richten», fügt der Leiter Mercedes-AMG Customer Racing an.
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