Charles Leclerc, Ferrari: «Klar macht mir das Sorgen»
Mit seinem fünften GP-Sieg hat Charles Leclerc gezeigt: Wenn der Ferrari läuft, dann müssen sich die Gegner strecken. Aber der 24-jährige Monegasse sagt auch, was ihn nachdenklich stimmt.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Fünfter Grand-Prix-Sieg für Charles Leclerc, damit hat der Ferrari-Fahrer in der Formel-1-Siegerstatistik gleichgezogen mit Giuseppe Farina, Clay Regazzoni, Michele Alboreto (alles Ferrari-Fahrer) und Keke Rosberg. Wenn Leclerc aber 2022 Weltmeister werden will, muss er an WM-Leader Max Verstappen vorbei, und der liegt 38 Punkte vor dem Monegassen.
Werbung
Werbung
Leclerc auf dem Red Bull Ring strahlender Sieger, aber sein Ferrari-Stallgefährte Carlos Sainz wegen Motorschadens ausgeschieden. Da ist nicht alles eitel Sonnenschein bei den Italienern, und Charles gibt offen zu: "Klar macht mir das Sorgen." Leclerc eindringlich: "Wir müssen dem auf den Grund gehen und sicherstellen, dass sich solch ein Defekt nicht wiederholt. Ich bin in den letzten sechs Rennen zwei Mal wegen Motorschadens ausgeschieden, bei Carlos war’s einmal die Hydraulik und in Österreich ebenfalls der Motor. Wir müssen die Standfestigkeit so schnell als möglich in den Griff bekommen."
Was den 91-fachen GP-Teilnehmer freut: "Wir hatten ein Upgrade in Barcelona, dann ein weiteres in Silverstone, das alles geht in die richtige Richtung. Eigentlich fahren wir seit Anfang der Saison auf hohem Niveau, mit Ausnahme vielleicht von Miami, dort konnten wir Red Bull Racing das Wasser nicht reichen." "Aber sonst war unser Speed gut, auch wenn sich das nicht immer in den Ergebnissen zeigte, weil halt ab und an ein Puzzle-Teilchen fehlte. In Österreich hatte ich ein reibungsloses Rennen, also haben wir gewonnen. So muss es weitergehen."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:24:24,312 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,532 sec 03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +41,217 04. George Russell (GB), Mercedes, +58,972 05. Esteban Ocon (F), Alpine, +68,436 06. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde 07. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde 08. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde 09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde 10. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde 11. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde 12. Alexander Albon (T), Williams, +1 Runde 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde 14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde 15. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde 16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Runde 17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +Runde Out Carlos Sainz (E), Ferrari, Motorschaden Nicholas Latifi (CDN), Williams, Unterboden beschädigt Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Kollisionsschäden
Stand Konstrukteurs-Pokal 01. Red Bull Racing 359 Punkte 02. Ferrari 303 03. Mercedes 237 04. McLaren 81 05. Alpine 81 06. Alfa Romeo 51 08. Haas 34 08. AlphaTauri 27 09. Aston Martin 18 10. Williams 3
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.