Jahr der Entscheidung: Kann KTM Pedro Acosta über 2026 hinaus halten?
Alle bei KTM wissen: Sie müssen Supertalent Pedro Acosta (21) für dieses Jahr ein siegfähiges MotoGP-Bike hinstellen, damit der Spanier keine Abwanderungsgedanken entwickelt.
2026 ist die letzte MotoGP-Saison mit 1000-ccm-Motoren, höhenverstellbarem Fahrwerk, ausgeklügelter Aerodynamik und Reifen von Michelin. Für 2027 wird der Hubraum auf 850 ccm gesenkt, das Ride-Height-Device verboten, die Aerodynamik stark beschnitten und Reifenalleinausrüster ist ab dann Pirelli.
Von sämtlichen Werksfahrern hat lediglich Toprak Razgatlioglu (Yamaha) einen Vertrag für 2027, alle anderen müssen neu verhandeln. Es wird ein kräftiges Stühlerücken erwartet; Pedro Acosta steht bei vielen Teams auf der Einkaufsliste und wird alle Angebote genau prüfen. Der Spanier hat seine gesamte WM-Karriere für KTM bestritten und gewann 2021 die Moto3- sowie 2023 die Moto2-WM. In seinen beiden MotoGP-Jahren kam er auf die Gesamtränge 6 und im Vorjahr 4.
Pedro Acosta: «Erwartungen nicht erfüllt»
«2025 war nicht, was ich erwartet hatte», hielt Acosta im Rahmen der
Starke zweite Saisonhälfte mit KTM
«In der zweiten Saisonhälfte haben wir angefangen gute Rennen zu fahren und gute Ergebnisse zu erzielen, auch wenn wir nicht unsere besten Tage hatten», ergänzte der 21-Jährige. «Wir schafften es konstant in die Top-5 und es war gut, um den dritten Platz in der WM kämpfen zu können. Dieses Jahr wollen wir noch mehr erreichen und nächste Woche beim Test in Sepang einen guten Start hinlegen.»
Acosta abschließend: «Ich war sehr stolz, als ich in der MotoGP zu einem Werksfahrer wurde. In den kleineren Kategorien konnte ich Meisterschaften gewinnen und war im großartigen Team von Aki Ajo. Jeder träumt davon, eines Tages einen Red-Bull-Helm zu tragen. Als Sportler ist es sehr wichtig, so eine Unterstützung zu haben.»
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