Damon Hill enthüllt: «Adrian Newey wollte Nico Hülkenberg nicht, weil …»
Nico Hülkenberg (38) gilt als verlässliche Grösse in der Königsklasse. Ein Wechsel zu Ferrari kam aber nicht zustande. Und Weltmeister Damon Hill sagt, weshalb Adrian Newey Hülkenberg ablehnte.
Nico Hülkenberg reist Ende April als Audi-Werksfahrer zum Miami-GP. Es gibt nicht allzu viele Fahrer in der Formel 1, die auf dem Niveau des Emmerichers waren, aber nie die Chance mit einem siegfähigen Auto bekamen.
Dabei war Hülkenberg nah dran. Sehr nah, wie er vor ein paar Jahren im "kicker" verriet. Denn 2014 sollte er Felipe Massa bei Ferrari ersetzen und an der Seite von Fernando Alonso fahren.
"Im Verlauf des Jahres 2013 haben wir erste Gespräche geführt, der Vertrag hätte 2014 beginnen sollen", sagte Hülkenberg damals. "Wir waren gefühlt sehr weit, aber am Ende gab es einfach keine Unterschrift." Warum, das weiss der Deutsche nicht. Stattdessen wechselte Kimi Räikkönen nach Maranello.
Hülkenberg war natürlich auch bei anderen Top-Rennställen ein Thema, wie Weltmeister Damon Hill in der jüngsten Ausgabe des Podcasts Undercut sagt. Der Engländer weiss, dass Hülki von Red Bull Racing als Fahrer erörtert wurde, als dort noch Design-Genie Adrian Newey an Bord war.
Damon Hill erzählt: „Ich erinnere mich, wie Adrian einmal über Nico sprach. Er fragte mich: ‚Was hältst du von Hülkenberg?‘ Ich sagte: ‚Nun, er ist ziemlich gut.‘ Dazu Adrian: ‚Ja, aber das Problem ist – er ist von der Taille aufwärts einfach zu lang.‘“
Hill weiter: «Mit anderen Worten – Newey berücksichtigte die Auswirkungen der Statur des Fahrers auf sein Chassis. Aus diesem Grund hat er die Variante Hülkenberg verworfen. Also tut mir leid, Nico, aber da konntest du wirklich nichts machen.»
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