WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes): Rechts-Knatsch mit früherem Manager
Mercedes-Teenager Kimi Antonelli und sein Entdecker Giovanni Minardi (Sohn von Rennstallgründer Giancarlo Minardi) sind in einen Recht-Streit verwickelt. Minardi fühlt sich ungerecht behandelt.
Die Mühlen des italienischen Rechts mahlen langsam, das haben wir im Zusammenhang mit juristischen Querelen aus der Motorsportwelt schon einige Male gelernt.
Seit der zweiten Jahreshälfte 2025 zieht sich ein Rechtsstreit in die Länge zwischen Giovanni Minardi, dem 51-jährigen Sohn des Rennstallgründers Giancarlo Minardi (78) und dem heuten Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli (19).
Minardi, der jüngere, rühmt sich, Entdecker von Antonelli zu sein. Er sagte einmal: «Es war unmöglich, das Talent von Kimi zu übersehen.»
Minardi nahm den jungen Antonelli als Kart-Fahrer unter seine Fittiche, aber diese Beziehung ging in die Brüche, als Mercedes das Ausnahme-Talent zu fördern begann.
Der Kläger Minardi beteuert nun, das Abkommen zwischen ihm und Antonelli sei einseitig beendet worden. Giovanni Minardi fordert Vergütungen ein, die ihm – seiner Ansicht nach – gemäss des Vertretungsmandats zustehen, die aber seitens Antonelli nie bezahlt worden seien.
Wie in italienischen Medien berichtet wird, darunter im Corriere dello Sport, seien die Fronten verhärtet, von einer aussergerichtlichen Einigung könne keine Rede sein. Das Gericht wird einschätzen müssen, ob die Forderungen von Minardi gerechtfertigt sind.
Es ist nicht bekannt, auf welche Summe sich die Forderungen von Minardi belaufen. Der Streit vor einem Gericht in Bologna soll im kommenden Herbst in die nächste Runde gehen.
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