RW-Pilot Sasaki wandert ab: Warum das Riesentalent das Fahrerlager verlässt
Wie bereits auf SPEEDWEEK.com berichtet, zieht es Moto2-Racer Ayumu Sasaki für 2027 in die Supersport-WM. Der Japaner erklärte, warum ein Wechsel des Fahrerlagers für ihn unumgänglich ist.
Als Ayumu Sasaki zur Saison 2026 als Vizeweltmeister und GP-Sieger in die Moto2-WM aufstieg, zählte der Japaner zu den größten Hoffnungen im Fahrerlager der Motorrad-Weltmeisterschaft, nicht zuletzt weil der oft übermotivierte Sasaki zuletzt im Team von Peter Öttl deutlich an Konstanz gewonnen hatte – und als Sieger des Red Bull Rookies Cup 2016 die höchste Talent-Auszeichnung erhalten hatte.
Doch die Mission Moto2 ist gescheitert. Sicher ist: Nach drei Jahren in der mittleren WM-Kategorie wird Sasaki das Grand-Prix-Fahrerlager verlassen.
Im Rahmen des Malaysia-GP konnte der Pilot der niederländischen Mannschaft RW Racing den Wechsel noch nicht offiziell bestätigen. Zugleich berichtete Sasaki im Gespräch mit SPEEDWEEK.com, warum ein Wechsel unumgänglich ist.
Platz 10 bis 15 stellen sind keine Zukunftsperspektive
«Auch wenn ich noch nicht unterschrieben habe – sicher ist, dass ich im kommenden Jahr nicht mehr hier fahren werde. Ich kann nichts Negatives über mein jetziges Team sagen, aber die Situation ist festgefahren», so Sasaki. Und weiter: «Es wäre zwar möglich gewesen, bei RW weiterzufahren – aber nur unter den identischen Bedingungen wie aktuell – und das wollte ich nicht. Die Zeit hat aufgezeigt, dass ich einfach nicht besser als Platz 10–15 abschließen kann. Und das ist nicht das, was ich will – und auch nicht das, was ich kann. Vielleicht bin ich nicht der schnellste Moto2-Fahrer der Welt – aber auf jeden Fall besser als meine aktuelle Position.»
Der dreifache GP-Sieger abschließend: «Ich muss mich also verändern. Und da ich in der Moto2 keine Möglichkeit habe, weiter nach vorne zu kommen, werde ich wechseln – ich gehe davon aus, dass ich 2027 ein siegfähiges Motorrad fahren werde.»
In der Tat – die Bilanz Sasakis in der Moto2-WM ist ernüchtern. Nach einem harten Lehrjahr und vielen Stürzen beim VR46-Mastercamp (WM-Rang 26) wurde es mit dem Wechsel zu RW auch nicht besser. Keine Konstanz, kein Podestplatz in fast zwei Jahren und kein Vorstoß in die Top 20 der Gesamtwertung.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




