F1-WM-Fight gegen Mercedes: Klare Forderung von Charles Leclerc an Ferrari
Bis zur Sommerpause hat Ferrari den WM-Rückstand auf das Mercedes-Team auf 72 Punkte verkürzen können. Charles Leclerc sagt, was sein Team machen muss, um die Titelchance zu wahren.
Das Ferrari-Team hat sich in der bisherigen Saison gut geschlagen, Lewis Hamilton und Charles Leclerc belegen nach den ersten elf Rennen die Plätze 2 und 4 in der WM-Tabelle, das Team selbst hat bei den Rennställen die Rolle des ersten Verfolgers von Spitzenreiter Mercedes eingenommen, 72 Punkte trennen die Roten vom Werksteam der Sternmarke.
Der Rückstand von Hamilton fällt geringer aus, ihm fehlen 50 Punkte auf WM-Leader Kimi Antonelli. Die Lücke zu Leclerc, der wie sein Teamkollege in der bisherigen Saison erst einen GP-Sieg einfahren konnte, fällt mit 81 WM-Zählern deutlich grösser aus. Dennoch ist sich der Monegasse sicher, dass die Roten den Anschluss an die Spitzenreiter mit dem Stern halten können.
Charles Leclerc fordert weiterhin aggressive Entwicklungsstrategie
Dazu muss Ferrari allerdings weiter eifrig nachlegen, wie der 28-Jährige im Fahrerlager am Hungaroring klargestellt hat. «Upgrades sind in diesem Jahr noch viel wichtiger als in der Vergangenheit, denn sie helfen uns, grosse Fortschritte zu erzielen. Es ist also wichtig, dass wir weiter nachlegen und so aggressiv weiterentwickeln, wie wir es bisher getan haben», mahnt der neunfache GP-Sieger.
Tatsächlich hat Ferrari in diesem Jahr schon einige grössere Update-Pakete geschnürt und auf die Strecke gebracht, so etwa zum vierten Kräftemessen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und drei Rennen später beim ersten von drei US-Läufen in diesem Jahr in Miami. Über die Menge an Updates wunderte sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der mit seiner Vermutung, dass der Konkurrenz doch bald das Geld ausgehen müsse, für Unmut bei Teamchef Fred Vasseur sorgte.
Wie viele Rennwochenenden die aktuelle Saison noch umfassen wird, ist wegen des Kriegs im Mittleren Osten nicht ganz klar. Sicher ist, dass noch mindestens neun WM-Runden auf dem Programm stehen. Damit bleibt den Roten noch genug Zeit, um den Rückstand auf das Mercedes-Werksteam aufzuholen und sich den ersten Titel seit 2008 einzufahren.
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