Lando Norris nach Ungarn-Sieg angriffslustig: Wieso er an die Wende glaubt
Weltmeister Lando Norris hat in Ungarn seinen ersten Saisonsieg erobert. Der 26-jährige Engländer liegt in der WM nur auf dem fünften Zwischenrang, aber er beteuert – von McLaren kommt noch mehr.
Die Formel 1 atmet in der Sommerpause einmal tief durch. Am ruhigsten kann WM-Leader Kimi Antonelli schlafen – er führt in der Fahrerwertung mit 219 Punkten satte 50 Zähler vor Lewis Hamilton (169), es folgen George Russell (160), Charles Leclerc (138), Lando Norris (128) und Max Verstappen (109).
Norris müsste also gegen Antonelli 91 Punkte gutmachen, um an die erfolgreiche Titelverteidigung zu denken. Das erscheint angesichts der niedrigen Fehlerquote von Kimi und eines schnellen Mercedes wenig wahrscheinlich.
Doch Norris – Ungarn-Sieger 2025 und 2026 – sagt sich: Wenig wahrscheinlich bedeutet nicht unmöglich. Der nunmehr zwölffache GP-Sieger gibt sich kämpferisch und glaubt noch an seine Chance.
Norris sagt: «Wir erkennen mehr Potenzial im Auto und glauben weiterhin, dass wir das Blatt wenden können. Wir haben noch nicht das Gefühl, dass wir dieses Auto vollständig verstanden haben, aber schon vor unserem letzten Upgrade-Paket, das uns zum Sieg in Ungarn verholfen hat, haben wir bereits einige gute Ergebnisse erzielt.»
«Wir wissen aus den letzten Jahren, wie es ist, wenn man das Auto versteht und was passiert, wenn wir das Paket maximieren können.
Wir haben noch nicht das Gefühl, dass wir dem vollen Potenzial nahegekommen sind, daher freue ich mich auf die zweite Saisonhälfte.»
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