F1-WM-Leader Kimi Antonelli: «Auto fühlte sich etwas besser an»
Kimi Antonelli reiste mit grossen Hoffnungen nach Singapur, die bisher aber nicht erfüllt wurden. Immerhin: Der Mercedes-Pilot schlug nach dem Sprint etwas versöhnlichere Töne als am Vortag an.
Für Kimi Antonelli war bereits im ersten freien Training klar, dass ihn auf dem Strassenkurs von Singapur kein leichtes Spiel erwartet. Der WM-Leader, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen George Russell mit der jüngsten Version des W17 ausrückte, musste sich mit der siebtschnellsten Runde begnügen. Und im Sprint-Qualifying kam er auch nicht über den siebten Platz hinaus.
Das Evo-Paket sorgte auch im Mini-Rennen über 20 Runden dafür, dass der 20-Jährige alle Hände voll zu tun hatte. Den Sprint beendete er zwar auf dem vierten Platz in den Punkten, dennoch fiel sein Urteil zum erneuerten Mercedes nicht positiver als am Vortag aus.
Da hatte der Italiener noch geklagt: «Es ist schade, ich bin mit hohen Erwartungen angereist, aber diese wurden bisher nicht erfüllt. Bereits im ersten Training hatte ich Mühe. Und das Auto ist sehr schwierig zu fahren, sehr unberechenbar. Es war schwierig, eine Runde zusammenzubekommen.»
Nach dem Sprint erklärte er deutlich versöhnlicher: «Wir haben ein paar Sachen ausprobiert und das Auto fühlte sich etwas besser an. Wir werden nun vor dem GP-Qualifying ein paar Änderungen vornehmen und ich hoffe, dass diese uns helfen werden. Das Arbeitsfenster dieses Pakets ist sehr eng, aber wir haben ein paar gute Dinge herausgefunden und ich glaube wirklich daran, dass diese Ausbaustufe Potenzial hat.»
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