Fernando Alonso mit Alpine 4.: Mehr Dampf im Kessel
Das haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt: Fernando Alonso hart auf den Fersen von Lewis Hamilton – Viertschnellster im zweiten freien Training zum Frankreich-GP. Der Spanier ist richtig heiss.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Hoppla, haben wir uns vielleicht in eine Zeitmaschine begeben und sind in die Vergangenheit gereist? Fernando Alonso hart auf den Fersen von Lewis Hamilton, das haben wir verdammt lange nicht mehr erlebt. Der zweifache Formel-1-Champion aus Spanien schmiss in zweiten freien Training zum Grand Prix von Frankreich seinen Alpine-Renner um die Ecken, dass es nur so eine Freude zum Zuschauen war – Viertschnellster!
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Danach gab der Sechste des Baku-GP zum Besten: "Das waren tückische Bedingungen heute, mit starkem Wind und hohen Pistentemperaturen. Wir dürfen mit unserer Arbeit überaus zufrieden sein. Wir haben im ersten Training einige neue Teile ausprobiert und unser Programm wie geplant abgespult. Bislang sind wir ordentlich bei der Musik." Wir möchten den zahlreichen Fans des 32fachen GP-Siegers die Laune nicht verhageln, aber wir stellen jetzt mal keck die Behauptung in den Raum: Rang 4 von Fernando und Platz 6 von Esteban Ocon ist auch der Tatsache gedankt, dass Alpine etwas mehr Dampf im Kessel machte als andere Wettbewerber. Wenn Alpine im Abschlusstraining erneut beide Autos in den ersten drei Startreihen hat, würde uns das zwar freuen, aber auch ein wenig wundern.
Gleichwohl hat es Bestand, was Fernando Alonso schon vor dem Training betont hatte: "Monaco und Baku haben aufgrund der eigenwilligen Pistencharakteristik nicht gezeigt, welche Fortschritte wir zuvor gemacht hatten. Ich gehe davon aus, dass wir auf herkömmlichen Strecken wie Circuit Paul Ricard von Le Castellet und dem Red Bull Ring konkurrenzfähiger sein werden als auf den Strassenkursen zuvor." Esteban Ocon sagt: "Ich würde diesen Trainingstag als solide bezeichnen. Es ist noch zu früh für Rückschlüsse, aber es tut gut, wieder mit beiden Autos in den Top-Ten zu sein. Das Tempo stimmt, das Fahrgefühl auch. Das ist ein verheissungsvoller Start ins Wochenende."
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:32,872 min 02. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:32,880 03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:33,125 04. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:33,340 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:33,550 06. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:33,685 07. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:33,696 08. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:33,698 09. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:33,786 10. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:33,822 11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:33,831 12. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:33,921 13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:33,955 14. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:34,079 15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:34,447 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:34,632 17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:35,266 18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:35,331 19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:37,512 20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:36,551
1. Training, Le Castellet 01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:33,448 min 02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:33,783 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:33,880 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:34,193 05. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:34,329 06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:34,644 07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:34,693 08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:34,699 09. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:34,707 10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:34,847 11. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:34,950 12. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:35,116 13. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:35,135 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:35,275 15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:35,289 16. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:35,342 17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:35,612 18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:36,651 19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:37,329 20. Roy Nissany (IL), Williams FW43B-Mercedes, 1:37,881
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