Fernando Alonso rügt Honda nach Zandvoort-Blamage (22.): «Motor ist Schuld»
Zandvoort: Aston Martin-Superstar Fernando Alonso rutschte in Teil 1 der Sprint-Quali von der Bahn, nun muss er das kurze Rennen als Letzter aufnehmen. Danach gab’s Vorwürfe an die Adresse von Honda.
Das Glas ist halb voll: Honda hat in Zandvoort endlich eine verbesserte Version der Antriebseinheit im Einsatz.
Das Glas ist halb leer: Genau dieser verbesserte Motor ist gemäss Aston Martin-Superstar Fernando Alonso der Grund, wieso der Spanier den Sprint vom 22. August vom letzten Startplatz aufnehmen muss.
Der zweifache Formel-1-Weltmeister erklärt das so: «Im freien Training lief das einigermassen gut (Fernando auf P12, M.B.). Aber in der Sprint-Quali hatten wir Probleme mit dem Ansprechverhalten der Antriebseinheit.»
«Um genau zu sein, schob der Motor beim Verzögern vor den Kurven weiter an, also war es nicht so einfach, die Bögen korrekt anzufahren. Dann konnte ich auch noch den so genannten Straight Line Mode nicht aktivieren, wenn wir also auf den Geraden die Flügel flachstellen.»
«Und die Kombination aus diesen beiden Faktoren führte dazu, dass das Fahren ziemlich knifflig war.»
Vermutlich merkte der 32-fache GP-Sieger an diesem Punkt, dass Honda hier nicht so gut wegkommt, also fügte der Asturier an: «Aber nicht vergessen – im freien Training fühlte sich das ermutigend an, das ist wirklich ein Schritt vorwärts.»
«Wir stehen mit dieser neuen Motorversion noch ganz am Anfang, und einige Dinge sind noch unausgereift. Da fällt uns ein wenig auf den Kopf, dass wir ein Sprint-Wochenende haben, da ist nicht viel Zeit für Feinarbeit. Hätten wir hier einen normalen Ablauf, also mit drei freien Trainings, so hätten wir das wohl auf die Reihe bekommen. Wir müssen da noch Einiges besser verstehen.»
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