Ferrari-Teamchef Fred Vasseur staunt: «Teils 20 km/h langsamer als Gegner»
Der Circuit de Spa-Francorchamps ist für die Teams eine Herausforderung. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Das Energie-Management ist knifflig, da bist du teilweise 20 km/h langsamer als die Gegner.»
Fahrer und Ingenieure hatten das befürchtet, nun ist es eingetreten: Das Energie-Management auf der Traditionsbahn von Spa-Francorchamps ist überaus komplex – ein Vorgeschmack darauf, was dann in Monza auf die hellen Köpfe der Vollgasbranche zukommt.
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sagt nach den ersten beiden Trainings zum Belgien-GP: «Spa war immer schon eine Herausforderung, aber nun ist ein ganz neuer Faktor hinzugekommen. Wir haben im Renntrimm heute gesehen, dass es zwischen den Autos zu teils gewaltigen Speed-Unterschieden kommt, da bist zu teilweise 20 km/h langsamer als die Gegner auf der einen Geraden – und dann 15 schneller auf einer späteren!»
«Natürlich geben die Motoren mehr oder weniger die gleiche elektrische Leistung ab, aber es zeigt sich einfach, dass die Fahrer den Saft sehr unterschiedlich einsetzen, ob sie nun angreifen oder sich verteidigen. Also werden wir wohl sehr verschiedene Strategien erleben.»
Im ersten Training tauchten die beiden Ferrari auf den Rängen 2 (Lewis Hamilton) und 3 (Charles Leclerc) auf, aber dann legten die Rivalen nach. Vasseur: «Pah, wir haben es doch oft erlebt, dass das Freitagtraining nicht besonders repräsentativ dafür ist, was dann am Samstag in der Qualifikation passiert. Da wird viel zu viel gespielt mit Motorleistung und Spritlast. Am Samstagabend werden wir alle schlauer sein.»
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