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Formel 1: Unterhaltung mit V12 statt Formel-E-Weg?

Die Zukunft der Formel 1 beschäftigt nicht nur die GP-Zirkusdirektoren. Auch die Experten zerbrechen sich den Kopf darüber – etwa der ehemalige GP-Pilot Karun Chandhok, der betont: «Die Formel 1 steht am Scheideweg.»

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Karun Chandhoks GP-Karriere umfasst zwar nur überschaubare elf Renneinsätze, von denen der Letzte auch schon eine ganze Weile zurückliegt – der Inder stand zuletzt beim Deutschland-GP 2011 in der Startaufstellung. Trotzdem ist der mittlerweile 33-Jährige ein Dauergast im Formel-1-Fahrerlager: Als TV-Experte ist er noch heute hautnah dabei, wenn die Stars der Königsklasse Gas geben.

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Ausserdem hat Chandhok auch schon Formel-E-Erfahrung gesammelt: Die Saison 2014/2015 schloss er – auch nach elf Renneinsätzen – mit 18 Punkten auf Rang 17 ab. Damit ist er der ideale Ansprechpartner, wenn es um die aktuelle Diskussion geht, die Formel-E-Chef Alejandro Agag mit seiner Behauptung ausgelöst hat, 2040 werde es nur noch die rein elektrische Formelsport-Meisterschaft als einzige Motorsport-Serie geben.

Auf die Frage der Kollegen von Autoweek, ob er sich das vorstellen könne, erklärt der ehemalige Formel-1-Star: "Ich denke, diese grossen philosophischen Fragen kann nur die Zeit beantworten. Es ist unmöglich vorhersehbar, ob das passieren wird. Einige behaupten, dass bis 2025 alle Menschen ein Elektroauto fahren werden, andere sagen, das wird bis 2050 so sein und wieder andere sind überzeugt, dass das nie eintreffen wird. Ich werde nicht vorgeben, ein Experte zu sein und ein Datum dafür nennen."

Und Chandhok betont: "Ich denke nicht, dass es richtig ist, die Formel E mit der Formel 1 oder den Sportwagen-Meisterschaften zu vergleichen – jede Serie hat ihre Vor- und Nachteile. Ich selbst bin ein Traditionalist und werde immer denken, dass die Formel 1 die Spitze des Motorsports sein soll. Ich finde, die schnellsten Autos und besten Fahrer der Welt sollten in der Formel 1 antreten."

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Der heutige TV-Technikexperte für den britischen Fernsehsender Channel 4 mahnt auch: "Man muss das Ganze auch im Verhältnis sehen, die Formel 1 ist Angesichts der Zuschauerquoten und Besucherzahlen sowie der Kennziffern in den sozialen Medien noch immer der unbestrittene Marktführer. Und solange du noch die schnellsten und besten Autos sowie die grössten Talente in diesem Sport hast, kann und soll die Formel 1 ihre Spitzenposition auch behalten."

Mit Blick auf die Zukunft der Königsklasse hält Chandhok diplomatisch fest: "Vielleicht kann die Formel 1 etwas von der Formel E lernen. Ich meine damit: Wenn alle Hersteller den Weg der Elektromobilität gehen und glauben, dass die Formel E die Zukunft darstellt, dann sollte die Formel 1 vielleicht entscheiden, die Unterhaltung mehr in den Mittelpunkt zu rücken."

Damit meint der frühere HRT-Pilot nicht etwa das Angebot neben der Strecke, sondern vielmehr die Action auf der Piste. Er schildert: "Die Formel 1 steht am Scheideweg. Nun müssen die Machthaber entscheiden, ob sie laute Autos haben wollen, die schnell sind und vielleicht wieder von schreienden V12-Motoren angetrieben werden, die wieder bis 18,000 Touren drehen."

Die Alternative dazu wäre, den Weg der Formel E zu gehen, wie Chandhok klarstellt: "Oder sie entscheiden sich, auf den Wunsch der Hersteller einzugehen und die Elektro-Schiene zu fahren, damit würden sie den gleichen Weg wie die Formel E wählen. Wie auch immer die Entscheidung für die Formel-1-Motoren ab 2021 aussehen wird, es wird ein unglaublich wichtiger Schritt für die nächsten zehn Jahre."

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