Ferrari-Star Charles Leclerc: «Damit rechneten wir schon in Silverstone»
Ferrari-Star Charles Leclerc fehlten am Ende des Spa-Qualifyings mehr als fünf Zehntel auf die Pole-Zeit von Kimi Antonelli. Der Monegasse hatte damit gerechnet, war aber dennoch etwas enttäuscht.
Charles Leclerc und Lewis Hamilton mussten sich im Qualifying zum Belgien-GP mit en Plätzen 5 und 6 begnügen, wobei der Monegasse der schnellere der beiden Ferrari-Stars war – wenn auch nur knapp: Er umrundete die 7,004 km lange Strecke zwei Tausendstel schneller als der siebenfache Champion. Das Rennen dürfen sie von den Positionen 4 und 5 in Angriff nehmen, weil Lando Norris, der die drittschnellste Runde gedreht hatte, durch eine Motorteile-Strafe auf Platz 12 zurückgeworfen wird.
Der Rückstand auf die Pole-Zeit von WM-Leader Kimi Antonelli fällt mit mehr als einer halben Sekunde gross aus, doch das ist keine grosse Überraschung, wie Leclerc nach der Zeitenjagd betonte: «Das entspricht sehr viel mehr unseren Erwartungen, die wir schon in Silverstone hatten. Silverstone war ein bisschen ein Spezialfall. Hier ist wieder alles beim Alten und so, wie wir es erwartet haben.»
Ärgerlich sei aber der Umstand, dass er von einer gelben Flagge irritiert wurde, die in der Boxengasse wegen Isack Hadjar gezeigt wurde, erzählt der 28-Jährige weiter: «Ich bin etwas enttäuscht, denn auf der letzten Runde war da die gelbe Flagge, die für den Eingang der Boxengasse galt, aber so positioniert war, dass man auch denken könnte, dass der Streckenabschnitt gemeint war. Ich ging etwas vom Gas und das hat mich wahrscheinlich eine Position gekostet. Die Zeit wäre nicht viel besser ausgefallen, aber eine Position hätte es vielleicht ausgemacht.»
Mit Blick auf den Rückstand auf Mercedes betonte Leclerc auch: «Das ist einfach die reine Power, da sind sie einfach besser aufgestellt. Wir sind auf jenen Strecken, auf denen der Grip die Hauptrolle spielt, ziemlich gut, während sie bei den Kursen, die viel Motor-Power erfordern, die Oberhand haben. Diesmal waren sie aber auch in den Kurven sehr flott unterwegs. Sie haben derzeit einfach ein sehr starkes Gesamtpaket, und wir müssen auf dieser Art von Kursen einfach schauen, dass wir das Maximum herausholen.»
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