Max Verstappen im Belgien-GP: «Nicht jammern, sonst bin ich unter Beschuss»
Der Niederländer Max Verstappen hat seine Fans auf dem Circuit de Spa-Francorchamps nicht enttäuscht: Toller Windschatten-Kniff mit Isack Hadjar, Startplatz 2. Danach ist Max zum Scherzen aufgelegt.
«Energie-Management ist das Formel-1-Unwort des Jahres 2026», sagt Sky-GP-Experte Timo Glock. Und dieses Unwort des Jahres wird in den Ardennen ziemlich häufig benutzt.
Die hellsten Köpfe der Vollgasbranche tun sich ziemlich schwer damit, wie die elektrische Energie auf dem Circuit de Spa-Francorchamps gesammelt und abgegeben werden soll. Einfach gesagt: Zu wenig Kurven, um die Batterie genügend mit Saft zu versorgen.
Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen erklärt das nach seiner tollen Fahrt zu Startplatz 2 folgendermassen, auf die Frage, wie sich eine Quali-Runde hier mit diesen Antriebseinheiten anfühle.
Max sagt: «Also, für den Grossteil von Sektor 2 fährst du ja nur noch mit dem Verbrennungsmotor, also was ist das? 450 oder 500 PS, so um den Dreh; also mehr oder weniger mit dem, was ein Formel-3-Auto bietet, aber mit Formel-1-Abtrieb.»
«Du kannst dir also vorstellen, dass das natürlich nicht besonders aufregend zu fahren ist. Aber ehrlich gesagt, ich will mich hier nicht wieder hinsetzen und jammern, weil ich sonst nachher unter Beschuss gerate.»
«Ich stelle mich mental halt einfach darauf ein, was wir hier haben, und versuche, das Beste daraus zu machen, auch wenn es natürlich nicht das ist, was ich an einem Rennwagen mag oder was ich in der Formel 1 liebe.»
«Aber ich könnte auch zu Hause sitzen und gar nichts fahren, und das bringt mir auch nichts. Das ist ein anderes Spa als früher, und damit muss man unterm Strich halt umgehen.»
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