Valentino Rossi nach Pole-Position mit BMW der Auslöser eines Startunfalls
MotoGP-Ikone Valentino Rossi fuhr bei seinem Heimspiel in Misano seine erste Pole-Position in der GT World Challenge Europe ein. Aus seinem vierten Sieg wurde nichts, weil es nach dem Start krachte.
Valentino Rossi schrieb am Samstag, 18. Juli 2026, in Misano Geschichte: Der neunmalige Motorradweltmeister hatte sich die Pole-Position für den ersten Lauf des GT World Challenge Europe Sprint Cup gesichert.
Gleich nach dem Start kam es auf der Start-Ziel-Geraden nach einer Kettenreaktion zu einem Unfall, bei dem Andrea Frassineti (Audi) und Daniel Juncadella im Mercedes-AMG aus dem Team Verstappen am heftigsten getroffen wurden und ausschieden. Auch Polesetter Rossi war in das Durcheinander verwickelt: Er konnte die Fahrt zwar fortsetzen, fiel aber auf den vierten Rang zurück. Dann kam es noch schlimmer: Beim Pflichtboxenstopp musste der Publikumsliebling eine 10-Sekunden-Zeitstrafe absitzen, weil er sich einen Frühstart geleistet hatte und damit der Auslöser des Startchaos’ war.
4 Minuten vor Ende wurde das Rennen mit gelben Flaggen auf der ganzen Strecke neutralisiert. Romain Andriolo war mit seinem McLaren im Bereich Curvone nach einem Kontakt mit Marcelo Tomasoni abgeflogen und musste geborgen werden. Die Neutralisierung hielt bis zum Rennende an.
Charles Weerts und Kelvin van der Linde gewannen das erste Rennen nach einer fehlerfreien Fahrt mit ihrem BMW M4 GT3 dominant, für Weerts ist es der 19. Sieg im Sprint Cup und der neunte in Misano. Rossi/Hesse sahen die Zielflagge als Sechste,
Am Sonntag gibt es eine weitere Qualifikation und ein zweites Rennen, der Lokalheld aus Tavullia hat also noch eine Chance.
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