F1-Star Max Verstappen: Warum ein Verbleib bei Red Bull Racing Sinn macht
Obwohl Max Verstappens Red Bull Racing-Vertrag erst Ende 2028 ausläuft, wird dem vierfachen Weltmeister immer wieder ein Team-Wechsel nachgesagt. GP-Veteran Martin Brundle glaubt aber nicht daran.
Die Formel-1-Saison nähert sich der Halbzeit und wie es in dieser Phase üblich ist, werden zu diesem Zeitpunkt auch die Transfergerüchte lauter. Diese drehen sich immer wieder um Max Verstappen, der mit Red Bull Racing vier WM-Titel und 71 GP-Siege errungen hat. Der Niederländer verfügt über einen Vertrag mit dem Team aus Milton Keynes, der bis Ende 2028 läuft.
Allerdings enthält das Abkommen auch die üblichen Ausstiegsklauseln, die an gewisse Leistungen gebunden sind. Und auf diese berufen sich die Gerüchteköche, die immer neue Gerichte um die Zukunft des 28-Jährigen kreieren. Nachdem sie monatelang den Abgang Verstappens in Richtung Mercedes angekündigt hatten – bis Teamchef Toto Wolff klarstellte, dass er auch 2027 auf das bewährte Duo Kimi Antonelli und George Russell setzen will – steht nun ein Wechsel zu McLaren im Fokus.
Demnach soll Verstappen den Platz mit Oscar Piastri tauschen, der seinerseits zum Red Bull Racing Team wechseln soll. Verstappen beteiligt sich nicht an den Gerüchten und weigert sich auch, etwas zu kommentieren. «Wenn es was zu sagen gibt, werdet ihr es von mir hören», winkte er im Fahrerlager von Spa-Francorchamps auf die entsprechenden Fragen ab.
Der frühere GP-Pilot und heutige «Sky Sports F1»–Experte Martin Brundle glaubt nicht an einen Wechsel des Ausnahmekönners. Und das aus einem einfachen Grund, wie er erklärt: «Max hat natürlich einen Vertrag, wenn er bei Red Bull Racing bleiben will. Ich bin mir nicht sicher, ob es noch allzu viele andere Optionen gibt. Die Fahrer-Paarungen bei McLaren, Mercedes und Ferrari stehen weitgehend fest, und das sind die vier Top-Teams – Max fährt für das vierte, Red Bull Racing.»
«„Ich bin mir sicher, dass sie sich hinter den Kulissen schon umgesehen haben, denn das ist die Aufgabe eines Managers – andere Möglichkeiten zu finden und herauszufinden, was auf dem Markt vor sich geht. Es wird viel darüber gesprochen, dass Red Bull Racing Oscar Piastri von McLaren abwerben und einen Tausch vornehmen könnte, aber das ist viel komplexer, als es klingt. Es ist sehr viel einfacher, eine entsprechende Schlagzeile zu formulieren», warnt der Brite.
Zur Tatsache, dass Verstappen auf die entsprechenden Fragen kein klares Dementi äussert, sagt der 67-Jährige: «Ich glaube, Max hat auch auf die harte Tour gelernt, dass alles, was er sagt, anders interpretiert werden kann. Und wenn er nichts sagt, passiert natürlich dasselbe. Sie wollen also im Moment ganz klar nicht darüber sprechen.» Er selbst glaube aber nicht an einen Wechsel, stellt er klar: «Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Max nächstes Jahr bei Red Bull Racing bleiben wird. Ob er ein Jahr aussetzt? Ich halte das auch nicht für ausgeschlossen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



