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FP1 Madrid: George Russell (Mercedes) Schnellster bei «Madring»-Premiere

Im ersten freien Training überhaupt auf dem «Madring» in Madrid war George Russell Schnellster. Er stach seinen Teamkollegen Kimi Antonelli und die beiden Ferrari aus. Max Verstappen wurde Fünfter.

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Normalerweise sind freie Trainings eher was für Feinschmecker. Das FP1 auf dem «Madring» in Madrid allerdings war ein Besonderes: die erste offizielle Ausfahrt auf einer komplett neuen Rennstrecke. Die 22 Formel-1-Piloten drehten am Freitagmittag die ersten Runden überhaupt auf dem neuen Kurs im Nordosten der spanischen Hauptstadt. Die Rennstrecke ist frisch eröffnet, brandneu und vor allem bis auf Simulationen komplett unbekannt.

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Erstes Training auf neuer Piste

Die Rahmendaten: 22 Kurven, 5,416 Kilometer Länge, ein zweigeteiltes Layout mit langen Geraden und 90-Grad-Kurven sowie im zweiten Teil engen und langsamen Kurven. Eine steile Anfahrt rauf zu Kurve 7. Dazu die Rekord-Steilkurve Monumental (Kurve 12), die mit 550 Metern Länge und 24 Prozent Neigung die längste Steilkurve im F1-Kalender ist.

Zum Personal: Wie schon in Zandvoort und Monza hat Max Verstappen auch in Madrid einen anderen Teamkollegen bei Red Bull Racing: Liam Lawson ersetzt den weiterhin verletzten Isack Hadjar (Handgelenk). Yuki Tsunoda ersetzt Lawson bei den Racing Bulls.

Gleich nach Beginn der 60 Minuten Training bei 26,4 Grad Celsius Lufttemperatur und 48,0 Grad auf dem Asphalt war Esteban Ocon (Haas) der erste Pilot auf der neuen Strecke, nach ihm sein Teamkollege Oliver Bearman. Bis auf die beiden Alpine, die lange in der Garage blieben, waren alle Teams schnell auf der Piste. Klar – es gab ja schließlich eine komplett neue Rennstrecke zu erkunden und allerlei Daten zu sammeln. Unglaublich wichtig bei der Jungfernfahrt auf dem Madring für die Fahrer, um die Strecke kennenzulernen, und für die Teams, um die Autos abzustimmen.

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Die erste richtige Top-Zeit lieferte Lewis Hamilton (Ferrari) nach neun Minuten ab (1:36,066 min). Nach 17 verstrichenen Minuten begab sich dann auch Alpine auf die Strecke. Charles Leclerc unterdessen gut eine Zehntelsekunde hinter Hamilton. Bis auf Gabriel Bortoleto (Audi) waren zu diesem Zeitpunkt alle Fahrer auf Medium-Reifen unterwegs. Hamilton verbesserte sich auf 1:34,803 min. WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes) schob sich zwischen die Ferrari.

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Ferrari auf Medium stark

Dann mit noch 36 Minuten auf der Uhr die Spitzenzeit für Leclerc (1:34,683 min). Gut hinter den Top-Teams unterwegs: Audi. Zur Halbzeit war Nico Hülkenberg Fünfter. Die Jagd auf die Spitzenzeiten wechselte weiterhin zwischen Hamilton und Leclerc. Zum Bergfest schob sich Hamilton 63 Tausendstelsekunden vor seinen Teamkollegen. Dahinter Antonelli und die Red Bull Racing-Piloten Lawson und Verstappen. Auf weichen Reifen gesellte sich auch Arvid Lindblad von den Racing Bulls dazu (5.).

Auf Soft trumpfte dann auch George Russell auf: Mit 1:34,145 min schnappte sich der Mercedes-Pilot die Spitze, später schloss (ebenfalls auf Soft) Antonelli auf Platz 2 auf. Eine Viertelstunde vor Schluss ein kurzer Notausgangausflug von Charles Leclerc in Kurve 17, der ohne Folgen blieb, aber zeigt: Es ist nicht einfach, auf dem Madring eine saubere Runde einzufahren.

In den Trainings der Formel 2 und Formel 3 am Vormittag hatte es jeweils eine rote Flagge gegeben. In der Formel 2 brannte sogar ein Auto von ART Grand Prix lichterloh. Zu Schaden kam zum Glück niemand. In der Formel 1 dagegen blieb es jedoch ruhig und konzertiert. Leclercs Ausfahrt und ein bisschen Gedränge in der Monumental blieben unscheinbare Ausnahmen. Gegen Alex Albon wurde noch untersucht, ob er unsicher wieder auf die Piste gefahren sei.

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Verstappen Fünfter

Zum Ende des ersten Trainings also Mercedes vor Ferrari, allerdings die Deutschen auf weichen Reifen. Leclerc spät auf Soft, aber ohne schlagende Rundenzeit. Seine beste Zeit (für P3) war er auf Medium gefahren. Hamilton (4.) klagte am Ende der Session über Probleme am Motor. Max Verstappen wurde Fünfter vor Lando Norris (McLaren).

Bittere Heim-GP-Aussichten für Carlos Sainz: Dem Trend folgend, scheint Williams nach dem FP1 auch in Madrid nicht wettbewerbsfähig. Der Madring-Botschafter wurde 17. Der andere Lokalheld Fernando Alonso (Aston Martin) wurde 15.

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Pos
#
Fahrer
Fahrer
Team
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte

01

12

Kimi Antonelli

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

57

1:34:23,754

1:36,030

25

02

3

Max Verstappen

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

57

+4,351

1:36,760

18

03

1

Lando Norris

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

57

+5,089

1:36,680

15

04

16

Charles Leclerc

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

57

+29,116

1:36,063

12

05

63

George Russell

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

57

+29,829

1:35,587

10

06

30

Liam Lawson

Liam Lawson

Oracle Red Bull Racing

57

+1:26,746

1:36,846

8

07

43

Franco Colapinto

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

57

+1:34,281

1:37,321

6

08

81

Oscar Piastri

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

57

+1:35,839

1:37,226

4

09

41

Placeholder - Racer

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

56

+1 Runde

1:38,211

2

10

27

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Audi Revolut F1 Team

56

+1 Runde

1:38,114

1

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