George Russell warnt vor Madring: «Riskanteste Strecke des Kalenders»
Mercedes-Pilot George Russell warnt vor dem ersten Formel-1-GP auf dem Madring: Die Strecke ist riskant! Was er zu den 20 roten Flaggen in der Formel 3 sagt und was den Kurs schwierig macht.
Wie turbulent, wild oder gar gefährlich wird dieses Rennwochenende auf dem Madring bei Madrid wirklich? Vor der Rennpremiere auf der neuen Spanien-GP-Strecke wird über die Finessen und Herausforderungen des Kurses diskutiert. Ferrari fuhr hier bereits einen Test, die Formel 3 testete ebenfalls. Bei den Nachwuchsfahrern ging es mit vielen roten Flaggen chaotisch zu. Ansonsten ist der Madring für die Formel-1-Piloten bis auf Simulatorfahrten komplettes Neuland – und die Strecke wirkt anspruchsvoll und voller unterschiedlichster Herausforderungen (
Mercedes-Pilot George Russell sagte in seiner Medienrunde vor dem Spanien-GP: «Als ich von den 20 roten Flaggen in der Formel 3 gehört habe, war ich etwas verwundert. Als ich die Strecke dann aber im Simulator gefahren bin, habe ich mich eher gewundert, dass es nur 20 rote Flaggen waren. Es ist eine verrückte Rennstrecke.» Im Fahrerlager laufen bereits Wetten darüber, wie viele rote Flaggen es übers Wochenende hinweg in allen Formel-1-Sessions geben wird.
Madring riskanteste Strecke des Kalenders?
Was macht den Madring so herausfordernd? Russell: «Ich würde sogar sagen, dass es die riskanteste Strecke des gesamten Kalenders ist. Man hat wirklich schnelle Kurven wie in Jeddah. Die Wände sind nah, es gibt keinen Raum für Fehler. Andere Kurven sind dann wie Baku, wo man von hohem Tempo in langsame Bremszonen kommt. Man bremst und lenkt gleichzeitig. Es wird also leicht passieren, dass die Räder blockieren.»
Russell: «Wird kein einfaches Wochenende»
Russell, der sich in der Fahrer-Gewerkschaft GPDA engagiert, entsprechend sensibilisiert für Sicherheitsfragen. Er sagt aber: «Ich freue mich darauf, das auszuprobieren. Es wird für uns als Fahrer sehr herausfordernd. Im Rennen wird das Überholen schwierig. Das wird also kein einfaches Wochenende.»
Die Formel 1 hat am heutigen Freitag ab 13.30 Uhr die erste Ausfahrt im Rahmen des Rennwochenendes. Bereits am Vormittag waren die Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3 unterwegs. Um 10.39 Uhr wurde für einen Unfall von Lacorte in der F3 die erste rote Flagge des Tages geschwenkt. Und in der Formel 2 folgte direkt die nächste rote Flagge, weil das Auto von Tasanapol Inthraphuvasak nach einem Einschlag Feuer fing.
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