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Mercedes-Routinier George Russell: Wann kommt die unvermeidliche Strafe?
Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli musste in Monza eine Motor-Strafe absitzen. Seinem Teamkollegen George Russell droht das gleiche Schicksal. In Madrid sagte der Brite, wann das passieren wird.
In Monza sorgte Mercedes-Star Kimi Antonelli mit seinem Sieg vor heimischer Kulisse für besonders lauten Jubel. Denn der WM-Leader musste dafür das Feld von hinten aufrollen. Er startete von Position 19 ins Heimspiel, weil er eine Strafversetzung hinnehmen musste, nachdem er mit neuen Teilen seiner Antriebseinheit ins Rennen gegangen war, die das erlaubte Kontingent übersteigen.
George Russell, der von Startplatz 2 aus der ersten Reihe losfuhr, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Der Teamkollege des 20-Jährigen aus Bologna wird in diesem Jahr auch eine neue Antriebseinheit bekommen, die eine Strafversetzung nach sich zieht. Die grosse Frage lautet, wann es soweit sein wird. Und darüber wurde bereits eifrig diskutiert.
Logisch wäre es, die Strafe auf einer Strecke abzusitzen, auf der eine Aufholjagd gut möglich ist. Und da liegt zum Beispiel das Rennen auf dem Strassenkurs von Baku nahe. Russell selbst erklärte am Rande des Madrings dazu, dass es Sinn mache, die neue Antriebseinheit erst dann einzusetzen, wenn auch das Motor-Update kommt, das Mercedes dank der ADUO-Regelung zusteht. Die Verbesserung wird allerdings frühestens für das Rennen in Austin erwartet.
«Die Strafe wird wohl zum gleichen Zeitpunkt wie das Upgrade kommen», erklärte Russell, als er darauf angesprochen wurde. «Wenn ich den neuen Motor in Monza eingebaut bekommen hätte, dann würde dies bedeuten, dass ich eine zweite Strafe hinnehmen muss – und das macht null Sinn.»
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