Neue F1-Autos zu einfach? Das sagt Yuki Tsunoda zur Verstappen-Theorie
Max Verstappen sieht die starken Formel-1-Auftritte von Yuki Tsunoda und Liam Lawson als Beweis an, dass die neuen GP-Renner zu einfach zu fahren sind. Der Japaner hat in Madrid darauf reagiert.
Nachdem Yuki Tsunoda die Saison 2025 auf dem 17. Platz beendet hatte, musste er sein Cockpit räumen. Zu gross war der Unterschied zu seinem starken Red Bull Racing-Teamkollegen Max Verstappen, der die Titelverteidigung um zwei Punkte verpasst und die Saison als Zweiter hinter Lando Norris abgeschlossen hatte.
Während Isack Hadjar das Cockpit von Tsunoda im A-Team von Red Bull übernehmen durfte, musste sich der Japaner mit der Reservebank begnügen. Es dauerte aber nicht lange, bis er wieder in der Formel-1-Startaufstellung stand. Denn Hadjar verletzte sich in der Sommerpause am linken Handgelenk und konnte weder in Zandvoort noch in Monza antreten. Auch auf dem Madring wird der Franzose nicht ausrücken.
Als Ersatz wurde Liam Lawson aus dem Racing Bulls Team ins Red Bull Racing-Cockpit befördert. Dessen Platz durfte Tsunoda übernehmen, der wie der Neuseeländer starke Leistungen gezeigt hat. Dies warf die Frage auf, ob es in den 2026er-Rennern einfacher ist, ans Limit zu gehen. Und Verstappen erklärte: «Ich will nicht respektlos sein. Und ich hoffe, keiner nimmt das falsch auf. Aber Yuki steigt in ein Auto, in dem er noch nie zuvor Gas gegeben hat, und ist auf Anhieb konkurrenzfähig. Liam wechselt vom Racing Bulls-Renner in unser Auto – und ist auch sofort schnell.»
Yuki Tsunoda bleibt gelassen
«Diese Autos reagieren nicht so sensibel auf den Input des Fahrers. Natürlich muss man trotzdem eine gute Runde hinbekommen, und man muss ans Limit gehen. Die schnellsten Fahrer werden sich immer durchsetzen. Aber der Einfluss ist wirklich eingeschränkt», betonte der vierfache Weltmeister.
Am Rande des Madrings wurde Tsunoda auf diese Aussagen angesprochen. Er erklärte: «Das ist seine Meinung – ich weiss nicht. Ich habe das ehrlich gesagt nur gelesen. Es ist auf jeden Fall ein anderes Auto als der 2025er-Renner. Natürlich ist das ganze Energie-Management anders. Und es ist schon so, dass man in manchen Kurven nicht wirklich Vollgas geben kann. Das habe ich in Monza gesehen. Aber damit hat es sich. Ich ziehe aus diesen Kommentaren keine weiteren Schlüsse und vergleiche sie nicht mit meinen Ergebnissen. Meiner Meinung nach war meine Leistung in den beiden Rennen sehr individuell. Ich denke, ich habe einfach gute Arbeit geleistet.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



