Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für Mercedes GP war Monza geprägt von Licht und Schatten. Für die unerfreulichen Momente sorgte Nico Rosberg. Der Blondschopf kam gerade einmal ein paar Meter weit, dann wurde er Opfer von Vitantonio Luizzi. Der Italiener schoss vom hinteren Feld auf dem Gras neben der Strecke ungebremst ins Mittelfeld, das sich gerade in der Mitte der ersten Schikane befand. Dummerweise waren Nico Rosberg und Vitaly Petrov genau im Schussfeld von Luizzi und wurden deshalb abgeräumt. "Liuzzi flog wie ein Torpedo über das Gras und hat mich aus dem Rennen geworfen. Das war schade, denn ich denke, dass wir eine gute Strategie hatten. Und bei Michael hat man ja gesehen, dass unser Auto hier sehr schnell war", war Nico traurig.
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Jener Michael Schumacher zeigte ein tolles Rennen und hatte viel Spaß. Er duellierte sich rundenlang mit Lewis Hamilton, hielt ihn hinter sich, konterte, wenn er mal vorbeizog und war bissig wie ein hungriger Nachwuchspilot. "Der Kampf mit Lewis hat grossen Spass gemacht. Wir beide wissen, wie man am Limit fährt und das haben wir hier über viele Runden gezeigt. Ich musste so breit werden wie ein Truck, um gegen ihn zu bestehen. Aber ich hatte erwartet, dass er letztendlich schneller ist", so der Mercedes-Starpilot. Teamchef Ross Brawn war begeistert von seinem Schützling. "Michael ist fantastisch gefahren. Der Kampf mit Lewis war toller Motorsport. Wir wissen, dass wir nicht das schnellste Auto im Feld haben und so bin ich sehr zufrieden mit seinem fünften Platz." "Michael ist heute wieder einmal klasse gefahren. Schon in Spa lieferte er eine tolle Leistung ab und diese wiederholte er nun in Monza. Jeder hat gesehen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört", war auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug begeistert. "Nun freuen wir uns auf das Nachtrennen in Singapur, denn dort wollen wir unseren Aufwärtstrend weiter bestätigen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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