Günther Steiner: Gewagte Aussage zum WM-Titelkampf der Mercedes-Stars
Die Saison ist noch jung, dennoch wird bereits über den Titelkampf gesprochen, und damit auch über das teaminterne Mercedes-Duell. Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner äussert dazu eine gewagte Prognose.
Die Formel-1-Saison ist erst vier WM-Runden alt, und die GP-Stars erwarten noch viele Rennwochenenden. Dennoch wird bereits eifrig diskutiert, wer im Titelkampf die Nase vorn haben wird. Das liegt nicht zuletzt an der aktuellen Dominanz der Mercedes-Boliden. Bisher gingen alle GP-Siege auf das Konto der Sternfahrer: Beim Saisonauftakt in Melbourne siegte George Russell, die anschliessenden Grands Prix in China, Japan und Miami entschied der junge Aufsteiger Kimi Antonelli für sich.
Der Teenager führt die WM mit 20 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen an, und die grosse Frage lautet, ob der Mercedes-Star den Gesamtsieg holen kann. Günther Steiner findet im «The Red Flags»-Podcast eine klare Antwort darauf. Der ehemalige Haas-Teamchef sprach über den starken Saisonstart des 19-Jährigen und erklärte: «Du brauchst nicht nur das richtige Gerät. Sein Teamkollege isst George Russell. Das ist ein guter Gegner im eigenen Team, er ist ein sehr schneller Fahrer, der meiner Einschätzung nach sehr stark ist.»
«Ich dachte auch, dass er an der Reihe ist, die WM-Krone aufzusetzen. Aber Kimi nimmt ihm die WM-Chance langsam weg, wenn er einen kühlen Kopf bewahrt, dann wird George wohl Vizemeister und nicht Weltmeister werden», lautet die Prognose des Südtirolers.
«Er muss den Titel natürlich noch holen, aber er lässt sich offenbar nicht aus der Ruhe bringen, egal, was passiert. Die grösste Gefahr liegt darin, dass er nervös wird, sollten irgendwelche Probleme auftauchen, so wie es Oscar Piastri im vergangenen Jahr ergangen ist. Er hatte vor der Sommerpause alles unter Kontrolle, und dann passierten zwei Dinge, die er nicht mochte, und er verlor den Titelkampf», mahnte der 61-Jährige.
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