Nach Haas-Suspendierung in Mexiko: Esteban Ocon weist Schock-Gerücht zurück
Kaum hatte das Haas-Team verkündet, dass Esteban Ocon den Mexiko-GP nicht bestreiten darf, wurde über die Gründe des überraschenden Fahrer-Wechsels spekuliert. Ocon weist ein schlimmes Gerücht zurück.
Das Haas-Team überraschte am Samstagmorgen das Mexiko-Fahrerlager mit der Ankündigung, dass Ryo Hirakawa statt Esteban Ocon das restliche Wochenende an der Seite von Ollie Bearman bestreiten werde. Der Reservist des US-Rennstalls hatte schon das erste freie Training im Auto des Franzosen bestritten, dessen Abgang nach 2026 bereits Ende September kommuniziert worden war.
Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass Fahrer auch im Laufe eines Rennwochenendes ersetzt werden, etwa wenn sie sich nicht wohl fühlen. Doch ein Haas-Sprecher stellte klar, dass es sich nicht um eine krankheitsbedingte Plan-Änderung handle. Weitere Details wollte das Team nicht herausrücken – und öffnete damit die Tür für wilde Spekulationen.
Schnell machte das Gerücht die Runde, Ocon habe nach dem zweiten freien Training eine Auseinandersetzung mit dem Team gehabt. Dabei soll es auch zu Handgreiflichkeiten gegen Teamchef Ayao Komatsu gekommen sein. Gegen die Berichte über eine körperliche Auseinandersetzung hat sich Ocon nun gewehrt.
Esteban Ocon beteuert: Keine körperliche Gewalt angewendet
Der 30-Jährige hat in den sozialen Medien eine Nachricht veröffentlicht, in der er die Diskussion nach dem zweiten Training einräumt, sich aber entschieden gegen die Version stellt, es sei zu Handgreiflichkeiten gekommen. Ocon schreibt: «Nachdem das Haas-Team kürzlich entschieden hat, dass ich an diesem Wochenende nicht am Mexiko-GP teilnehmen werde, will ich mich offiziell zu einigen Medienberichten und Spekulationen über die Situation äussern. Letzte Nacht führten unterschiedliche Ansichten zu einer Diskussion zwischen den beteiligten Parteien.»
«Während ich bestätige, dass diese stattgefunden haben, weise ich sämtliche Berichte und Behauptungen entschieden zurück, wonach jegliche Form von körperlicher Gewalt im Spiel gewesen sei, um irgendwelche Meinungsverschiedenheiten zu klären. Ich verurteile jegliche Form von Gewalt aufs Schärfste und bin felsenfest überzeugt, dass Unstimmigkeiten mit Professionalität, Respekt und gegenseitigem Verständnis aus der Welt geschafft werden sollten. Ich bitte deshalb darum, auf Spekulationen zu verzichten, während diese Angelegenheit geklärt wird. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit kommuniziert», fügt der Sieger des Ungarn-GP von 2021 an.
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