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Moto3-Rennen, Sepang: Quiles unschlagbar, Hakim Danish verpasste Sensation

Trotz starker Auftritte der Racer aus Südostasien behielt beim Moto3-Rennen in Sepang Spaniens Elite die Oberhand. Maximo Quiles siegte vor Honda-Rookie Pratama. Hakim Danish verpasste knapp Platz 3.

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Die gute Nachricht: Anders als noch vor einer Woche stand bei leichter Bewölkung und tropischer Hitze am Sepang-Circuit keine Absage des GP-Rennens zu Debatte. Doch bei 35 Grad in der Luft und rund 45 Grad Asphalttemperatur stellten die Rahmenbedingungen auch für die Piloten der Moto3 eine große Herausforderung dar. Für die jüngsten GP-Piloten waren 15 Runden auf dem 5,54 km langen Kurs von Kuala Lumpur angeschlagen.

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Nach einem zurückhaltenden Auftritt am ersten Tag hatte der in Indonesien zum Moto3-Weltmeister aufgestiegene Maximo Quiles seine Stellung im Q2 unterstrichen und Startplatz 1 herausgefahren. Neben dem Aspar-Piloten bereitete sich KTM-Ajo-Rookie Brian Uriarte auf die Hitzeschlacht vor. Alle Augen der Fans richteten sich aber auf Platz 3 in der ersten Reihe. Der malaysische Hakim Danish, ebenfalls auf einer KTM unterwegs, wurde schon vor dem Start zum Sieg geschrien.

Verhindern wollten das auch die beiden Moto3-Siegfahrer David Almansa auf Startplatz 4 sowie Alvaro Carpe. Mit Platz 6 hatte sich MTA-Pilot Matteo Bertelle ebenfalls eine gute Ausgangslage verschafft. Sepang-Debütant Leo Rammerstorfer musste nach einem unbefriedigenden Qualifying von ganz hinten losfahren.

Um 12 Uhr mittags kehrten die 25 Moto3-Piloten aus der Aufwärmrunde zurück, deren Name in Sepang nicht sehr passend erschien. Die lange Anfahrt zu der engen ersten Rechtskurve meister Polesetter Quiles am besten, doch schon beim Umlegen in Kurve 2 hatte David Almansa dahinter Platz 2 übernommen. Die Spitze kam sauber durch die erste Passage, doch im hinteren Feld flog der Spanier Jesus Rios von der Snipers-Honda.

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Nur zwei Kurven weiter hieß der Spitzenreiter David Almansa. Dahinter stritten Quiles, Carpe und zur Freude der Fans Hakim Danish um Platz 2. Mit nur wenig Abstand folgten Honda-Hoffnung Veda Pratama aus Indonesien und der zweite Intact-Pilot, David Munoz. Verlierer des Starts war Brian Uriarte, für den Ajo-Pilot ging es bis auf Platz 11 zurück.

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In der dritten Runde gingen erneut die gelben Flaggen raus. Der Italiener Matteo Bertelle war in Kurve 9 gestürzt. Kurze Zeit später hatte sich an der Spitze eine interessante Fünfergruppe mit Almansa, Quiles, Carpe, Pratama und Danish gebildet. Munoz hatte als Sechster knapp eine Sekunde verloren.

Nach einem Renndrittel bremste sich Quiles vor der letzten Linkskurve wieder an Almansa vorbei. Dem Tempo kam das Duell nicht zugute. Munoz hatte den Anschluss wieder gefunden und auch die Honda-Fahrer Kelso und Fernandez schlossen wieder auf. Auf Platz 22, der Österreicher Leo Rammerstorfer, noch mit Anschluss zu Perrone auf Platz 17.

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Als es in die zweite Rennhälfte ging, versuchte Aspar-Pilot Quiles, zu entkommen. Der noch frische Moto3-Champion fuhr eine halbe Sekunde schneller. Dahinter hatten sich die Verfolger neu sortiert. Carpe und Pratama stritten um Platz 2, Danish hatte Almansa überholt, der jetzt nur noch Fünfter war. Rookie Rico Salmela war derweil in der letzten Kurve aus dem GP geflogen.

Bevor es in die Schlussphase ging, eskalierte die Stimmung auf Rängen. Mit Pratama auf 2 und Danish auf 3 lagen zwei Youngster aus Südostasien auf Podiumskurs. An der Spitze hatte Quiles nochmals nachgelegt und den Vorsprung auf 1,4 s vergrößert. Drei Runden vor der Flagge war die Vorentscheidung gefallen. Quiles war nun um fast drei Sekunden enteilt. Um Platz 2 tobte ein Vierkampf mit Quiles, Carpe, Pratama und Hakim Danish. Nicht mehr dabei war Joel Kelso – der Aussie war in Kurve 4 gestürzt.

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An der Spitze behielt der 2026er-Champion die Nerven – Maximo Quiles siegte überlegen. Der Vierkampf um Platz 2 endete sensationell. Pratama, Danish, Carpe und Almansa prügelten sich um jeden Millimeter. Almansa machte einen Mini-Fehler – und wurde Fünfter. Hinter Quiles gelang Honda-Asia-Rookie Veda Pratama Platz 2. Danish wollte Platz 3, ging der letzten Kurve 3 «all in» – und zu weit. Carpe konterte und durfte zur Siegerehrung. Dem Held der Malaysier blieb Platz 4 – und die jubelnde Haupttribüne.

Ajo-Rookie Brian Uriarte kam in Sepang nicht über Platz 9 hinaus, den letzten WM-Punkt holte nach einer doppelten Long-Lap Valentin Perrone (Tech3). Leo Rammerstorfer beendete die Hitzeschlacht nur wenige Zehntel dahinter auf Rang 18.

In der WM-Tabelle gab es keine Veränderungen in den Top-6. Champion Quiles führt uneinholbar vor David Almansa und Alvaro Carpe. Veda Pratama verbesserte sich mit Platz 2 auf WM-Rang 7. Zum 17-mal im 18. Rennen siegte ein KTM-Pilot.

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