Schock für Racing Bulls-Pilot Liam Lawson: Quali-Disqualifikation in Mexiko
Nach dem Qualifying zum Mexiko-GP wurde Racing Bulls-Pilot Liam Lawson aus der Wertung genommen. Mit der Disqualifikation verliert der Neuseeländer, der um sein Cockpit kämpft, den neunten Startplatz.
Bittere Pille für Liam Lawson: Der Racing Bulls-Pilot hatte im Qualifying von Mexiko noch mit der achtschnellsten Runde geglänzt und sich so den neunten Startplatz gesichert. Denn eine Strafversetzung um eine Startposition musste er nach der unnötigen Kollision mit Max Verstappen im zweiten Training schon hinnehmen.
Der Neuseeländer freute sich über das starke Ergebnis: «Es wäre etwas mehr möglich gewesen, aber nicht genug, um mit den Jungs an der Spitze zu kämpfen. Aber es ist ein gutes Ergebnis für das Team, dass wir beide im vorderen Teil des Mittelfeld sind», erklärte er mit Blick auf sein eigenes Ergebnis und die Leistung seines Teamkollegen Arvid Lindblad, der von Startplatz 8 in den 19. GP der Saisons starten darf.
Doch die Freude währte nicht lange, denn Lawson wurde später aus der Wertung genommen. Das Rennen darf er dennoch vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Der Grund für die Disqualifikation ist eine Verletzung der Artikel C5.12.6 und C5.12.7 des Formel-1-Reglements. Diese halten fest, in welchen Schritten die Elektro-Power des Motors zurückgenommen werden darf.
Falsches Timing führt zur Disqualifikation
Aus Sicherheitsgründen dürfen die Teams die Elektro-Leistung nicht einfach von einem Moment auf den anderen kappen. Das ist für die Teams vor allem im Qualifying ärgerlich, denn sie wollen die volle Batterie-Power während der schnellen Runde nutzen. Schnell wurde ein Schlupfloch gefunden, dass die FIA aber mit einem Notfall-Modus genauso rasch wieder stopfte.
Ganz findige Ingenieure kamen dann darauf dass die stufenweise Rücknahme der Elektro-Power nicht gilt, wenn der Fahrer aktiv vom Gas geht. Damit das aber klappt, müssen dies die Fahrer im richtigen Moment tun. Und offenbar hat Lawson dies bei seinem letzten Q2-Versuch nicht geschafft. Sein Team brachte bei den Regelhütern Garry Connelly, Loïc Bacquelaine, Derek Warwick und Omar Chávez Jiménez an, dass Lawson keinen Performance-Vorteil hatte, dennoch blieb den Rennkommissaren nichts anderes als die Disqualifikation übrig, denn wenn ein Auto nicht zu allen Zeitpunkten den technischen Regeln entspricht, muss es als illegal eingestuft werden.
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