Haas-Team vor Verkauf? So reagiert Teamchef Komatsu
Immer wieder war davon die Rede, dass der US-amerikanische Rennstallbesitzer Gene Haas den Bettel hinwerfen und das GP-Team verkaufen könnte. Was Teamchef Ayao Komatsu darüber sagt.
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Ende 2023 hatte Formel-1-Rennstallbesitzer Gene Haas die Nase voll. Der US-amerikanische Werkzeugmaschinen-Hersteller kam zum Schluss – so kann es mit dem GP-Rennstall nicht weitergehen. Haas hat daraufhin den Vertrag mit dem langjährigen Teamchef Günther Steiner nicht verlängert, stattdessen beförderte er den leitenden Ingenieur Ayao Komatsu kurzerhand zum Rennstallleiter.
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Haas damals: "Wir arbeiten jetzt seit vielen Jahren mit Ferrari, und Ferrari ist immer sehr gut zu uns. Sie bauen unglaubliche Motoren, und die Hinterachse, die wir von ihnen verwenden, ist extrem gut." "Wir profitieren enorm von dieser engen Zusammenarbeit, aber ich bin beschämt, dass wir mit diesem Material 2023 nicht über den letzten Platz im Konstrukteurs-Pokal hinausgekommen sind." "Ich habe mich lange mit unseren Technikern unterhalten, und unser grösstes Versagen ist auf dem Gebiet der Aerodynamik. Da müssen wir nachlegen." "Wir haben 166 WM-Läufe bestritten, und wir können keinen einzigen Podestplatz vorweisen. In den vergangenen Jahren waren wir auf den hinteren Rängen zu finden." Um genau zu sein, hat sich Haas seit dem GP-Debüt im Konstrukteurs-Pokal so platziert: 2016: 8. (29 WM-Punkte) 2017: 8. (47) 2018: 5. (93) 2019: 9. (28) 2020: 9. (3) 2021: 10. (0) 2022: 8. (37) 2023: 10. (12) Gene Haas dmals weiter: "Ich sage hier nicht, das ist alles Günthers Schuld, aber mir schien einfach, dass die Zeit gekommen ist, um gewisse Änderungen umzusetzen und etwas Neues zu versuchen. Denn hätten wir so weitergemacht wie bis anhin, dann hätte das auch nicht funktioniert." "Ich mag Günther, ein toller Typ. Aber wir taten uns 2023 schwer, auch mit den ganzen Verbesserungen im zweiten Saisonteil, mit welchen wir eigentlich Fortschritte hätten machen müssen. Unterm Strich geht es in der Formel 1 nur um Leistung, und ich habe kein Interesse daran, nochmals Zehnter zu werden." Mit Komatsu kam der Aufschwung: WM-Rang 7 in der Saison 2024. Und auch 2025 ist Haas im hart umkämpften Mittelfeld konkurrenzfähig. Während in den vergangenen Jahren immer wieder die Rede davon war, dass Gene Haas vielleicht das Team verkaufen könnte, ist ein solcher Schritt gemäss Teamchef Ayao Komatsu in weiter Ferne. Der Japaner sagt: "Ich kenne natürlich nicht alle Hintergründe, aber ich weiss, dass Gene Haas in den letzten 18 Monaten einige Angebote erhalten hat, um sein Team zu verkaufen. Doch er hat keinerlei Interesse daran. Mehr noch, er ist inzwischen ziemlich genervt von den hartnäckigen Versuchen der Interessenten." "Gene geniesst es, Eigentümer eines Formel-1-Teams zu sein, es gibt derzeit nur zehn Rennställe, das ist eine privilegierte Position. Er ist in die Königsklasse eingestiegen, als die Formel 1 noch ganz anders war, und er ist auch in den schwierigen Covid-Zeiten geblieben." "Gene ist stärker ins Geschehen bei uns eingebunden und versteht die ganzen Details. Er war immer schon leidenschaftlicher Racer. Und er will, dass wir uns ständig verbessern – und genau das wünscht man sich von einem Teambesitzer. Er steht voll und ganz hinter uns."
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:37:15,735 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +6,812 sec 03. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +34,742 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,812 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +56,781 06. Pierre Gasly (F), Alpine, +59,857 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:00,603 min 08. Alex Albon (T), Williams, +1:04,135 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:05,858 10. George Russell (GB), Mercedes, +1:10,674 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:12,095 12. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,592 13. Esteban Ocon (F), Haas, +1:17,301 14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:24,477 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 Runde Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Unfallschäden Isack Hadjar (F), Racing Bulls, Kollision mit Antonelli Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Dreher Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Kollision mit Ocon Franco Colapinto (RA), Alpine, Motorproblem
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Piastri 234 Punkte 02. Norris 226 03. Verstappen 165 04. Russell 147 05. Leclerc 119 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 23 11. Hadjar 21 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 13 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 460 Punkte 02. Ferrari 222 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 172 05. Williams 59 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 36 08. Aston Martin 36 09. Haas 29 10. Alpine 19
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