Lewis Hamilton verrät: So will er in Singapur gegen Max Verstappen vorgehen
Lewis Hamilton darf den Singapur-GP von Startplatz 3 und damit hinter Polesetter Max Verstappen in Angriff nehmen. Der Ferrari-Star hat einen Plan, um den Red Bull Racing-Star unter Druck zu setzen.
Lewis Hamilton war nach dem Abschlusstraining in Singapur sichtlich enttäuscht. Aus gutem Grund, schliesslich hatte er in den ersten beiden Qualifying-Segmenten noch das Tempo vorgegeben. Doch als es darauf ankam, lief es nicht mehr so gut. Hamilton musste sich schliesslich mit dem dritten Platz hinter Red Bull Racing-Polesetter Max Verstappen und seinem Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc begnügen.
Schmales Ferrari-Arbeitsfenster
Dem Rekord-GP-Sieger fehlten 0,123 sec auf die Bestzeit des Niederländers. Nach dem Aussteigen seufzte er: «Das war wieder einmal ein schwieriges Q3. Gratulation an Max, er hat einen grossartigen Job gemacht. Wir haben vor dem Qualifying ein paar Änderungen vorgenommen, und das Auto fühlte sich sehr viel besser an. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass mehr drin lag. Q1 und Q2 liefen ausgezeichnet.»
«Doch im dritten Qualifying brach mir das Heck jeweils aus, und das hat etwa zwei Zehntel gekostet haben. Die Runde war an und für sich also ganz gut. Aber beim letzten Versuch hatte ich schon wieder das gleiche Problem mit dem ausbrechenden Heck, und deshalb denke ich, dass es ein ganz schmaler Grat ist, den wir bei unserem Auto finden müssen, um die Leistung optimal abzurufen. Und dieses schmale Arbeitsfenster zu finden, ist sehr, sehr knifflig», schilderte der 41-jährige Brite.
Lewis Hamilton und Charles Leclerc: Gemeinsam gegen Max Verstappen
Für das Rennen hofft Hamilton auf die Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen. Er sagt mit Blick auf die Konkurrenz: «Red Bull Racing hat meiner Meinung nach fantastische Arbeit geleistet. Sie haben beim Motor und auch beim Auto einen grossartigen Job gemacht. Das ist ganz offensichtlich ein grossartiges Team, und ich denke, sie haben mit dem Upgrade von Baku den Anschluss an die Spitze geschafft.»
«Aber auch für uns ist es immer noch ein gutes Ergebnis, beide Ferrari vorne zu haben. Ich hoffe, dass wir morgen als Team arbeiten werden, um mit Max mitzuhalten und ihn unter Druck setzen zu können», fügte der 106-fache GP-Sieger an. «Ich denke, das wird unsere einzige Chance sein. Ich bin mir sicher, dass er schnell sein wird. Aber als Team haben wir hoffentlich das Potenzial, um ihm die Stirn bieten zu können.»
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