Supersport-WM • Neu
Sechs Jahre nach Moto3-Titel: Albert Arenas (Yamaha) ist SSP-Weltmeister
Mit seinem 27. Sieg dominierte Nicolò Bulega den ersten Superbike-Lauf in Estoril. Hinter drei Ducati fuhr BMW-Pilot Miguel Oliveira den vierten Platz ein. Enttäuschung für Honda und Yamaha.
Zum zehnten Mal in der Superbike-WM 2026 startete Nicolò Bulega von der Pole-Position in den ersten Lauf. Die erste Startreihe auf dem Circuito do Estoril komplettierten sein Aruba.it Ducati-Teamkollege Iker Lecuona und Bimota-Werkspilot Alex Lowes.
Lokalmatador und BMW-Pilot Miguel Oliveira qualifizierte sich als Fünfter. Jake Dixon stellte seine Honda auf die siebte Position; Garrett Gerloff mit der einzigen Kawasaki war Elfter und Yamaha-Pilot Xavi Vierge war beschaulicher 13. der Startaufstellung.
Das Wetter bei Rennstart um 15:30 Uhr Ortszeit herrschten nahezu ideale Bedingungen und 25 Grad Celsius. 21 Runden waren von den Superbike-Piloten zu absolvieren. Auch wenn die Weltmeisterschaft bereits zugunsten von Bulega entschieden war und Lecuona als Vizeweltmeister feststeht, geht es in der Gesamtwertung zwischen Montella und den Lowes-Zwillingen noch um den dritten WM-Rang.
Den Sprint zur ersten Kurve entschied Lecuona für sich und auch Alex Lowes ging in den ersten Kurven an Bulega vorbei. Oliveira büßte eine Position ein, einen miserablen Start erwischte jedoch Jake Dixon, der nur als 14. aus der ersten Runde kam. Lowes wurde in Runde 2 von Bulega und Surra auf Platz 4 verwiesen, am Heck der Bimota folgten Oliveira, Montella und Bassani.
Mit der schnellsten Rennrunde in 1:35,299 min stellte Bulega in der dritten Runde die ursprüngliche Reihenfolge wieder her. Derweil verbesserte sich Oliveira vorbei an Lowes auf Platz 4. Die drei Ducati an der Spitze waren bereits um eine Sekunde enteilt. Die beste Yamaha von Xavi Vierge folgte auf Platz 11, dahinter Gerloff und Dixon.
Mit dem Rundenrekord von 1:34,964 min zog Bulega weiter davon, nur Lecuona konnte die beeindruckende Pace des Italieners halbwegs mitgehen. Nach sieben Runden führten die Ducati-Werkspiloten um 3,9 sec vor Surra und 5,1 sec vor Oliveira. Große Probleme hatte indes Montella, der nach einem Kontakt mit Lorenzo Baldassarri (Ducati) nur Platz 10 belegte.
Übrigens: In den Top-10 fuhren sieben Ducati, zwei Bimota und eine BMW – das beste japanische Motorrad war die Kawasaki von Gerloff auf Platz 11.
Bei Rennmitte hatte sich Bulega ein komfortables Polster von 2,1 sec auf Lecuona erarbeitet. Positionskämpfe gab es in den Top-5 zu diesem Zeitpunkt nicht. Um Platz 6 balgten sich Alex Lowes und Bassani sowie Baldassarri und Álvaro Bautista (Ducati). Weitere Positionen: Gerloff (11.), Vierge (12.), Dixon (14.).
In der zweiten Rennhälfte spulten Bulega, Lecuona und Surra routiniert ihr Programm ab und kreuzten in dieser Reihenfolge die Ziellinie. Es ist der 27. Sieg des Italieners in diesem Jahr, womit er den Sieg-Rekord von Álvaro Bautista aus 2023 egalisierte.
Mit 2 sec Rückstand auf einen Podestplatz wurde Miguel Oliveira guter Vierter. Der BMW-Pilot konnte im letzten Renndrittel die Pace von Surra nicht mehr ganz mitgehen. Auf Platz 5 erreichte Bimota-Ass Alex Lowes das Ziel.
Im Kampf um den sechsten Platz setzte sich Baldassarri durch. Bassani, Montella. Bautista und Garrett Gerloff (Kawasaki) komplettierten die Top-10.
Für Jake Dixon (12./Honda) und Xavi Vierge (13./Yamaha) endete der erste Lauf eher enttäuschend.
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