Charles Leclerc (Ferrari/2.): So ging Pole gegen Max Verstappen verloren
Charles Leclerc verpasst die Pole-Position im Abschlusstraining zum Singapur-GP um 0,054 Sekunden gegen Max Verstappen. Der Ferrari-Pilot über seine Quali: «Ich hätte hier die Pole holen können.»
Gute Ausgangslage für Charles Leclerc zum Nacht-GP von Singapur: Der 28-jährige Monegasse hat den zweiten Startplatz erkämpft, nur Max Verstappen hat das in der Qualifikation an der Marina Bay noch besser gemacht.
Leclerc verpasst seine 28. Formel-1-Pole (und die erste seit Ungarn 2025) nur um 54 Tausendstel! Der Ferrari-Fahrer ist überzeugt: In dieser Quali wäre für ihn vielleicht mehr drin gewesen.
Der neunfache GP-Sieger erzählt, nachdem er haarscharf an seiner dritten Singapur-Pole nach 2019 und 2022 vorbeigeschrammt ist: «Zum Schluss ist es mir gelungen, eine gute Runde zusammensetzen, damit habe ich mich zuvor sehr schwergetan in Q1 und Q2. Das Auto zog beim Bremsen zur Seite, das ist auf solche einer Strecke ziemlich ungemütlich.»
«Das Potential war da, um heute die Pole zu holen. Aber letztlich hat Max einfach den besseren Job gemacht.»
«Ich war mit dem Wagen am Freitag happy und habe für heute nur noch Nuancen verändert. Wir hätten mit den Flügeleinstellung etwas mehr rausholen können, wenn ich nun zurückblicke. Aber das soll die feine Leistung von Max nicht schmälern.»
Wie wichtig ist statistisch die Pole in Singapur? 11 von bislang 16 Singapur-GP sind von Pole-Position gewonnen worden, 12 von Fahrern aus der ersten Startreihe.
Aber Leclerc wird am 11. Oktober nur 180 Meter Raum haben, um nach dem Start zum Singapur-GP Verstappen die Führung zu stibitzen, das ist verflixt kurz. Zudem ist in Singapur die Seite der Fahrer auf den Startplätzen 2, 4, 6, 8 etc. oft ungünstiger, da schmutziger.
Was Leclerc freilich Hoffnung gibt: Max Verstappen startet in diesem Jahr oft nicht gut, so hatte er auch nach dem Start zum Sprint die Führung an George Russell verloren.
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