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Jenson Button (McLaren-Honda) dachte an Rücktritt

​Vor fünf Wochen hat McLaren-Honda alle Mutmassungen beendet: Jenson Button fährt 2016 neben Fernando Alonso. Aber so sicher war das überhaupt nicht, wie der Engländer nun zugibt.

Formel 1

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Wochenlang war im Spätsommer spekuliert worden: Muss Jenson Button seinen Platz bei McLaren-Honda vielleicht für GP2-Meister Stoffel Vandoorne räumen? Es gab unterschiedliche Informationen bezüglich Laufdauer von Buttons Abkommen und möglichen Optionen seiten des Rennstalls. Dann beendete McLaren-Mitbesitzer Ron Dennis alle Mutmassungen: "Jenson und ich haben ausführlich über seine privaten Pläne gesprochen. Ich freue mich sehr, dass diese Gespräche dazu geführt haben, dass wir ihn als Fahrer für die kommende Saison bestätigen können. Das wird alle bei McLaren-Honda freuen und ist ein Motivationsschub für die ganze Truppe."

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"Ich habe mehrfach festgehalten, dass Jenson bei uns vor einem Jahr einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat, also für die Saisons 2015 und 2016. Aus meinen Gesprächen mit Jenson wurde klar – er ist so enthusiastisch, hingebungsvoll und zielorientiert wie immer. Daher war diese Option für mich irrelevant. Also fährt Button weiter, zu den Konditionen, die wir vor einem Jahr festgelegt haben."

"Jenson wird in der kommenden Saison erst der dritte Formel-1-Fahrer nach Rubens Barrichello und Michael Schumacher, der die Grenze von 300 Grands Prix überschreitet. Aber wir haben uns nicht nur der Erfahrung wegen für ihn entschieden. Er erfüllt für uns alle Anforderungen in Sachen Rennintelligenz, Fitness und Speed, die McLaren-Honda von einem Piloten erwartet."

Jenson Button sagte anfangs Oktober: "Im Laufe der vergangenen Wochen habe ich sehr viel nachgedacht, und es ist kein Geheimnis, dass ich ein wenig hin- und hergerissen war, was meine Zukunft angeht."

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Nicht einmal englische Insider wussten jedoch, wie nahe Button am Rücktritt war.

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Nun enthüllt der Formel-1-Weltmeister des Jahres 2009 gegenüber der britischen Sky: "Zwischen 2014 und 2015 gab es einen fundamentalen Unterschied. Vor einem Jahr lag es nicht in meinen Händen, ob ich weiterhin ein Grand-Prix-Pilot sein würde. Dieses Jahr hingegen konnte ich bestimmen, und es gab einen Moment, wo ich mir dachte: Ich bin nicht sicher, ob ich das weiterhin tun möchte. Wenn wir noch einmal so etwas durchmachen müssen wie 2015, dann wir das nicht viel Spass bereiten."

Der Wendepunkt gemäss Button waren lange Gespräche mit den Ingenieuren. Jenson: "Sie konnten mir klarmachen, dass sie verstanden haben, wo in diesem Jahr die Schwierigkeiten lagen. Und sie zeigten mir, wie sie das zu ändern gedenken. Das hat mich mit frischer Energie versorgt. Ich weiss, dass wir grosse Fortschritte machen werden, und das hat mich bewogen, in der Formel 1 zu bleiben."

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