Juan Pablo Montoya: Das spricht gegen Max Verstappen-Wechsel zu McLaren
Max Verstappen ist Teil der Red Bull-Familie seit elf Jahren. Er hat davon gesprochen, seine F1-Karriere bei Red Bull Racing zu beenden. GP-Sieger Juan Pablo Montoya wägt die Möglichkeiten von Max ab.
Mit 17 Jahren hat Max Verstappen seinen ersten Red Bull-Vertrag unterzeichnet, kurz darauf sass er im Formel-1-Rennwagen von Toro Rosso (heute die Racing Bulls).
Der Rest ist ein Teil WM-Historie: Wechsel zu Red Bull Racing vor dem Spanien-GP 2016, sensationeller Sieg in Barcelona beim Debüt mit RBR, vier WM-Titel (2021 bis 2024), 71 GP-Siege.
Max Verstappen hat mehr als einmal gesagt: «Was mich angeht, so kann ich mir durchaus vorstellen, bis zum Ende meiner F1-Karriere bei Red Bull Racing zu bleiben.» Sein gegenwärtiger Vertrag läuft bis Ende 2028.
Im Laufe des Jahres sind immer wieder Gerüchte aufgetaucht, wonach Verstappen von RBR weggelockt werden soll oder dass Verstappen selber das Vertrauen in den Rennstall aus Milton Keynes verloren habe.
Die Sachlage 2026: Eine Rennwagen-Generation, die ihm keinen Spass macht, Probleme mit der Standfestigkeit und mit dem Speed, nur WM-Zwischenrang 7.
Formel-1-Weltmeister Jenson Button: «Als Manager von Max würde ich mich selbstverständlich nach einer Alternative umsehen.»
Gemäss Radio Fahrerlager in Silverstone heisst diese Alternative McLaren. Aber das muss noch lange nicht heissen, dass Verstappen tatsächlich dort andockt.
Der 94-fache GP-Teilnehmer Juan Pablo Montoya (50) gibt beim Portal NewBettingSites zu bedenken: «Es wird über einen direkten Tausch mit Oscar Piastri und McLaren gesprochen.»
«Auch Aston Martin wurde erwähnt. Aber wenn du Max wärst, würdest du das wirklich riskieren? Wenn du ein Auto hast, mit dem du aufs Podium fahren kannst und das oft das zweit- oder drittbeste ist, warum solltest du zu einem Rennstall gehen, dessen Auto nicht einmal unter die ersten Zehn kommt?»
«Nein, Aston Martin kann ich mir für Max echt nicht vorstellen. Bei Ferrari gibt es keinen freien Platz, und bei Mercedes realistisch gesehen auch nicht.»
«Wahrscheinlich ist daher seine einzige echte Chance, etwas Anderes auszuprobieren, tatsächlich McLaren. Aber im Moment muss man sagen, dass der Rennwagen von Red Bull Racing schneller ist als der McLaren.»
«Und würde Max zu McLaren gehen und Lando als Teamkollegen wollen? Es wäre keine Frage der Geschwindigkeit, denn Max ist unglaublich schnell. Aber McLaren wurde bis zu einem gewissen Punkt um Lando herum aufgebaut. Das weiss Max.»
«Red Bull Racing ist ein Ort, den er kennt, wo alles auf ihn zugeschnitten ist. Er ist gegenwärtig einfach sauer, dass die Dinge nicht laufen, und das kann ich nachvollziehen. Wenn du dir die Seele aus dem Leib fährst und der Flügel sich wieder nicht rechtzeitig schliesst, wie schon in Österreich, wenn du deswegen erneut von der Strecke abkommst – da ist Frust naheliegend.»
«Ich fand es interessant zu sehen, wie unterschiedlich Kimi Antonelli und Max Vertappen reagierten, als etwas schief ging. Kimi hat hat in Silverstone viel mehr verloren als Max, aber der Italiener ging einigermassen gelassen um mit dem Problem. Max eher weniger.»
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