Kai Ebel hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Formel-1-Fharer interviewt. Es gibt Lieblingsgesprächspartner, aber auch einen, der kompliziert sein kann: Lewis Hamilton.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Kai Ebel ist seit 1992 als RTL-Reporter bei der Formel 1. In dieser Saison feiert der Kölner Privatsender ein Comeback, sieben Rennen werden im Free-TV gezeigt. Der Auftakt in Bahrain verlief ein wenig ernüchternd.
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In all den Jahren hat sich in der Motorsport-Königsklasse eine Menge verändert. "Zwischendurch ist sie ja furchtbar deutsch geworden. Das hat wieder sehr abgenommen. Dafür sind es heute mehr Rennen. Die Fahrer sind im Durchschnitt jünger geworden. Ich halte es für eine erfreuliche Renaissance, dass auch ältere Kollegen wieder einsteigen. Wie Hülki, das ist schon witzig, dass man ihn schon zu den Älteren zählen muss", sagte Ebel bei web.de. Er zählt auch zu Ebels Lieblingsgesprächspartnern, wie der 59-Jährige verrät. Mit dem Haas-Piloten sei es "immer lustig", so Ebel. Wie auch mit Weltmeister Max Verstappen. "Immer gut, immer lustig, sehr authentisch. Der sagt, was er denkt."
Wer war bislang der lustigste Interviewpartner? "Kimi Räikkönen. Weil er manchmal wortkarg war, manchmal hat er aber gar nicht aufgehört zu reden. Aber er hat alles mit dem gleichen Gesichtsausdruck erzählt. Egal ob er Weltmeister oder gerade ausgeschieden war. Das war überragend. Der war ein Original, manchmal schwierig zu knacken, aber authentisch."
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Lewis Hamilton ist hingegen bisweilen kompliziert, er "kann eine Diva sein. Er ist ein brillanter Entertainer, wenn er gut drauf ist. Aber wenn er schlecht drauf ist, dann wird er ganz schnell sehr einsilbig oder bricht das Gespräch ab. Aber ich sehe es so: Man darf austeilen, man muss aber auch einstecken können. Aber ich bleibe bei meinen Fragen immer über der Gürtellinie".
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Welche Veränderung nervt ihn am meisten? "Dass man so viel herumexperimentiert. Man versucht, die Sendezeiten auseinanderzuziehen, um eine künstliche Spannung zu erzeugen. Vielleicht wird manchmal ein bisschen zu viel initiiert. Liberty Media hat eine Menge bewegt. Aber es wird irgendwo der Formel 1 ein bisschen die DNA genommen, es geht mehr zum Popcornkino", so Ebel.
Man müsse auch schauen, dass man nicht zu viele Dinge verändere, sagte er: "Die Regeln sind sowieso kompliziert genug. Der Zuschauer bekommt das oft gar nicht mit. Ihm muss man das aber peu à peu beibringen. Das geht aber auch nur dann gut, wenn man nicht ständig wieder was ändert." Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20:43,273 h 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +13,643 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +18,639 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +32,007 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +35,759 06. George Russell (GB), Mercedes, +39,936 07. Oliver Bearman (GB), Ferrari, +42,679 08. Lando Norris (GB), McLaren, +45,708 sec 09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +47,391 sec 10. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:16,996 11. Alex Albon (T), Williams, +1:28,354 12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:45,737 13. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde 14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 15. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 16. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1 17. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 18. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1 Out Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Unfall Pierre Gasly (F), Alpine, Getriebe WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix) Fahrer 01. Verstappen 51 Punkte 02. Pérez 36 03. Leclerc 28 04. Russell 18 05. Piastri 16 06. Sainz 15 07. Alonso 12 08. Norris 12 09. Hamilton 8 10. Bearman 6 11. Hülkenberg 1 12. Stroll 1 13. Albon 0 14. Zhou 0 15. Magnussen 0 16. Ricciardo 0 17. Ocon 0 18. Tsunoda 0 19. Sargeant 0 20. Bottas 0 21. Gasly 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 87 Punkte 02. Ferrari 49 03. McLaren 28 04. Mercedes 26 05. Aston Martin 13 06. Haas 1 07. Williams 0 08. Sauber 0 09. Racing Bulls 0 10. Alpine 0
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