Fernando Alonso über seine Zukunft: «Das wird schwer zu akzeptieren sein»
Fernando Alonso ist zwar der älteste Fahrer im aktuellen Feld, dennoch denkt er noch nicht ans Aufhören. Der zweifache Weltmeister weiss: Wenn es soweit ist, wird ihm die Entscheidung schwer fallen.
Dass Fernando Alonso auch als ältester Fahrer im aktuellen Formel-1-Feld über die nötigen Fähigkeiten und die richtige Motivation verfügt, bezweifelt kaum einer, der den Sport mitverfolgt. Derzeit kämpft der 44-Jährige zwar vor allem mit seinem Auto statt gegen die anderen Fahrer im Feld. Die Freude am Rennfahren verdirbt ihm die aktuelle Leistungskrise seines Aston Martin Teams aber nicht.
Im Gegenteil. Alonso betonte im Rahmen des historischen Monaco-GP: «Ich liebe, was ich tue, ich liebe das Rennfahren.» Und der 32-fache GP-Sieger rechnete vor: «Ich habe mein erstes Rennen als Dreijähriger bestritten, und nun bin ich 44 Jahre alt. Ich habe somit 41 Jahre meines Lebens am Lenkrad verbracht.»
Entsprechend schwer wird ihm der Abschied fallen, gestand der Asturier, der seit seinem Formel-1-Debüt beim Australien-GP 2001 mehr als vierhundert GP-Einsätze bestritten und zwei WM-Titel erobert hat. «Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, um den Rennfahrerhelm an den Nagel zu hängen, wird es sicherlich eine sehr harte Entscheidung sein, und das wird schwer zu akzeptieren sein.»
«Die Zeit wird zeigen, wann s soweit ist. Ich werde es sicherlich spüren. Aber derzeit habe ich noch nicht das Gefühl, dass es soweit ist. Ich denke, dass ich immer noch konkurrenzfähig bin. Ich bin motiviert und glücklich, wenn ich Rennen fahre. Ich hoffe also, dass dies nicht meine letzte Saison sein wird», ergänzte der 106-fache GP-Podeststürmer.
Alonsos letzter GP-Triumph liegt schon mehr als zehn Jahre zurück. Beim Heimspiel in Spanien setzte er sich 2013 zum letzten Mal gegen den Rest des Feldes durch. Es war der 32. und bisher letzte GP-Sieg des Asturiers, der in diesem Jahr mit stumpfen Waffen kämpft. Nach den ersten drei Rennwochenenden belegt er den 21. Zwischenrang in der WM-Tabelle, beim jüngsten Grand Prix in Japan kam er als Achtzehnter ins Ziel und sah zum ersten Mal in diesem Jahr die Zielflagge.
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