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Fabio di Giannantonio gesteht: Jerez-Test nur mit Schmerzmitteln

Fabio di Giannantonio testet in Jerez neue Ducati-Aero und kämpft mit Schulterproblemen. Trotz erneuten Schmerzen zieht der WM-Dritte ein positives Testfazit – und sieht noch Potenzial.

Im Artikel erwähnt

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Fabio di Giannantonio blickt nach dem MotoGP-Test am Montag in Jerez vorsichtig optimistisch nach vorne. Der aktuelle WM-Dritte – und damit bestplatzierte Ducati-Pilot hinter dem Aprilia-Werksduo Marco Bezzecchi und Jorge Martin – absolvierte ein intensives Testprogramm, musste dabei jedoch erneut körperliche Einschränkungen in Kauf nehmen.

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Der Italiener drehte viele Runden und arbeitete eine lange To-do-Liste ab, auch wenn die Zeit knapp war: «Es war ein arbeitsreicher Tag. Wir sind viele Runden gefahren und hatten wirklich viele Dinge zu testen. Wir hatten etwas wenig Zeit für alles, was auf dem Plan stand, aber am Ende konnten wir das meiste ausprobieren. Insgesamt war es ein ziemlich positiver Tag.»

Ducati testete intensiv das überarbeitete Aeropaket

Im Mittelpunkt stand dabei die neue Aero-Verkleidung der Desmosedici, die allerdings noch nicht als finale Version gilt. «Sagen wir so: Theoretisch ist das noch nicht die endgültige Verkleidung. Für Ducati war es wichtig, letzte Rückmeldungen zu bekommen, um in Zukunft eine weitere Version zu bringen. Es ging darum zu verstehen, wie die Aerodynamik auf unserem aktuellen Motorrad funktioniert. Mit den Rückmeldungen, die ich zu diesen Teilen geben konnte, bin ich ziemlich zufrieden – das war gut. Aber noch zufriedener war ich mit dem, was wir innerhalb der Verkleidung verändert haben, denn das hat ziemlich viel bewirkt.»

Di Giannantonio testete sowohl seine Standard-Verkleidung als auch verschiedene neue Varianten: «Ich bin meine Standardversion und diese neuen unterschiedlichen Varianten gefahren. Wie gesagt, das war wichtig für die Zukunft, denn wir haben diese Verkleidung schon oft getestet. Im Moment ist es eine Spezifikation, aus der wir die meisten Rückmeldungen gewinnen können.»

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Motorbremse: Warum Fortschritte schwierig sind

Auch an der Motorbremse wurde gearbeitet, wobei die Fortschritte differenziert ausfielen: «Wir haben auch daran ein wenig gearbeitet. Aber wir sind in einer Phase, in der das Motorrad bereits gut ist – und wenn es gut ist, ist es schwierig, sofort etwas Besseres zu finden. Einige Einstellungen waren besser, andere schlechter. Insgesamt war ich auch mit meiner Standard-Konfiguration ziemlich zufrieden. Für die nächsten Rennen hoffe ich, dass wir die positiven Aspekte kombinieren können und das Gute behalten, das ich bereits habe.»

Aprilia ist aktuell die Benchmark in der MotoGP. Die Stärken und Schwächen der RS-GP und der Desmosedici sowie die Neuerungen kann «Diggia» nicht so einfach erklären: «Es ist immer schwierig, Motorräder zu vergleichen, ohne sie selbst zu fahren oder direkt daneben zu sein. Ich weiß nicht, was die anderen getestet haben. Von außen ist das schwer zu erkennen, selbst wenn man Bilder sieht. Aber wir haben hier und da ein paar Dinge verbessert, deshalb denke ich, dass ich in Zukunft ein bisschen schneller sein kann.»

Auffällig war die Konstanz des Italieners, der zahlreiche Runden im niedrigen 1:37er-Bereich fuhr. Diese Stärke sieht er als Teil seines Fahrstils: «Ehrlich gesagt fällt mir das recht leicht. Ich bin ein Fahrer, der viel Logik in seine Runden legt. Wenn du mich fragst, wie man eine 1:36,4 fährt, kann ich ziemlich genau erklären, wie das geht – und ich kann es wiederholen. Natürlich braucht es dafür auch ein Motorrad, das das zulässt.»

Ältere Verletzung: Die Schulter schmerzt

Allerdings wurde der Test erneut von körperlichen Problemen begleitet. Di Giannantonio kämpft weiterhin mit seiner linken Schulter und musste deshalb seine Stints verkürzen sowie am Nachmittag wieder Schmerzmittel einnehmen: «Seit Brasilien und dann Amerika habe ich wieder ein bisschen Probleme mit meiner linken Schulter. Deshalb musste ich die Anzahl der Runden pro Run reduzieren, und am Nachmittag musste ich wieder Schmerzmittel nehmen. Wir müssen den Schmerz im Moment ein wenig managen.»

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Trotz dieser Umstände zog der Ducati-Pilot ein insgesamt positives Fazit – mit Blick auf weiteres Entwicklungspotenzial für die kommenden Rennen in Le Mans, Barcelona und Mugello.

Pos.

Fahrer

Hersteller

Zeiten

1.

Ai Ogura (J)

Aprilia

1:35,944 min

2.

Raul Fernandez (E)

Aprilia

+0,005 sec

3.

Marco Bezzecchi (I)

Aprilia

+0,328

4.

Marc Marquez (E)

Ducati

+0,333

5.

Pedro Acosta (E)

KTM

+0,355

6.

Alex Marquez (E)

Ducati

+0,450

7.

Fabio Quartararo (F)

Yamaha

+0,495

8.

Fabio Di Giannantonio (I)

Ducati

+0,533

9.

Johann Zarco (F)

Honda

+0,714

10.

Francesco Bagnaia (I)

Ducati

+0,727

11.

Jorge Martin (E)

Aprilia

+0,739

12.

Enea Bastianini (I)

KTM

+0,743

13.

Diogo Moreira (BR)

Honda

+0,934

14.

Luca Marini (I)

Honda

+0,952

15.

Joan Mir (E)

Honda

+1,033

16.

Brad Binder (ZA)

KTM

+1,036

17.

Jack Miller (AUS)

Yamaha

+1,064

18.

Fermin Aldeguer (E)

Ducati

+1,095

19.

Franco Morbidelli (I)

Ducati

+1,127

20.

Dani Pedrosa (E)

KTM

+1,539

21.

Toprak Razgatlioglu (TR)

Yamaha

+1,546

22.

Alex Rins (E)

Yamaha

+1,597

23.

Lorenzo Savadori (I)

Aprilia

+1,793

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