Bagnaia: Ducati näher an Aprilia, als es die Rundenzeiten vermuten lassen
Ein Aprilia-Trio führt beim MotoGP-Test in Jerez die Zeitenliste an: Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia ist überzeugt, dass die Aprilias im Renntrimm nicht so stark sind wie auf eine Runde.
Der
«Der Fokus lag auf der Aerodynamik. Doch wir haben auch bei der Elektronik ein paar Dinge probiert. Ich bin ziemlich happy und zufrieden, was wir bei der Aerodynamik erreicht haben. Wir konnten einen ordentlichen Schritt machen beim Kurvenverhalten. Das ist etwas, das mir in diesem und im vergangenen Jahr fehlte – das Turning in schnellen Kurven. Das konnten wir ein bisschen verbessern», schilderte Bagnaia, der in den beiden Sessions auf 59 Runden kam.
Elektronik: Noch keine Lösung, aber eine Idee für die Zukunft
Am Vormittag reihte sich Bagnaia auf der dritten Position ein, in der Nachmittagssession landete er auf der neunten Position. Das ergab Platz 10 in der kombinierten Wertung mit 0,727 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Aprilia-Pilot Ai Ogura. Eine Qualifying-Simulation stand bei Bagnaia nicht im Fokus. Neben den Aerodynamik-Tests tüftelte die Crew des ehemaligen MotoGP-Champions auch an der Elektronik.
«Bei der Elektronik testeten wir eine Änderung, die uns dabei helfen soll, das Motorrad besser zu verzögern. Wir fanden keine Lösung, aber vielleicht einen Weg. Ich hoffe, dass sich das Team jetzt damit beschäftigt, damit wir in Le Mans etwas haben, das uns hilft», so Bagnaia.
Aprilia protzte in Jerez mit Fabelzeiten
Die starke Form der Aprilia-Piloten blieb nicht unbemerkt. «Die Aprilias fuhren richtig schnelle Rundenzeiten. Doch beim Renntempo waren wir näher dran», ist Bagnaia überzeugt und orientiert sich am Sieger des Spanien-GP: «Es ist eine wirklich gute Sache, dass wir Alex Marquez als Werksfahrer haben. Er war an diesem Wochenende sehr stark und es wäre gut, wenn wir seinem Weg folgen.»
Bagnaias Rennen endete nach Bremsproblemen in der Ducati-Box. Am Montag rückte er mit den 355 mm großen Bremsscheiben aus, die am Rennwochenende noch nicht zum Einsatz kamen. «Ich mag es, wenn das Motorrad verzögert», scherzte Bagnaia mit Blick auf den Test der größeren Bremsscheiben.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Ai Ogura (J)
Aprilia
1:35,944 min
2.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,005 sec
3.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,328
4.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,333
5.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,355
6.
Alex Marquez (E)
Ducati
+0,450
7.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+0,495
8.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,533
9.
Johann Zarco (F)
Honda
+0,714
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,727
11.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+0,739
12.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,743
13.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+0,934
14.
Luca Marini (I)
Honda
+0,952
15.
Joan Mir (E)
Honda
+1,033
16.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,036
17.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,064
18.
Fermin Aldeguer (E)
Ducati
+1,095
19.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+1,127
20.
Dani Pedrosa (E)
KTM
+1,539
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,546
22.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,597
23.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+1,793
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