Lando Norris (McLaren/6.) klagt: «Wir sind meilenweit zurück»
Lando Norris wurde im zweiten Training in Aserbaidschan Sechster. Klingt gar nicht mal so schlimm. Ein Blick auf die Zeitenliste offenbart aber: Auf die Spitze (Russell) sind es fast 1,5 Sekunden.
Während der Motorenlieferant bislang auf dem Baku City Circuit brilliert, fährt das Mercedes-Kundenteam McLaren ihnen nur hinterher. Und das weiter hinten als erwartet. Lando Norris wurde im zweiten Training in Aserbaidschan Sechster, hatte aber fast 1,5 Sekunden Rückstand auf George Russell (Mercedes) an der Spitze. Sein Teamkollege Oscar Piastri landete knapp hinter Norris auf Platz 8.
Norris sagte am Donnerstagabend über die Chancen des Papaya-Teams: «Auf einer Strecke wie dieser lässt sich unmöglich sagen. Die Jungs sagen, es läuft gut, und das ist das Positive. Das Auto fühlt sich gut an. Wir liegen einfach meilenweit zurück, was das Tempo angeht.» Positive Rückmeldung aus der Garage also – nur die Ergebnisse sind im Vergleich mit der Spitze desaströs.
Mercedes-Überlegenheit nur im Ausmaß überraschend
Der 2025er-Weltmeister: «Wir sind hier auf einer Strecke mit niedrigen Geschwindigkeiten und einer sehr langen Geraden. Mercedes ist, wie erwartet, in jeder langsamen Kurve schneller als wir und, wie erwartet, auch auf den Geraden schneller als wir. Ich denke, das ist keine Überraschung. Vielleicht ist nur das Ausmaß eine.» Dass Mercedes in Baku vorn sein würde, war bereits vorher gemutmaßt worden. Wie weit vorne jedoch, das überraschte.
Norris: «Ich habe gestern gesagt, dass ich hier keine großartigen Ergebnisse erwarte. Natürlich hoffe ich, besser abzuschneiden als erwartet. Ich glaube nicht an die Überraschung, aber wir werden sehen, was wir für morgen verbessern können.»
Im ersten Training hatten beide McLaren Probleme am Unterboden. Was genau los war, konnte Norris aber nicht sagen. Es bleibt also rätselhaft. Ein wenig Zeit auf der Strecke ging ihm im FP1 allerdings deswegen verloren. So lief es in dieser Saison öfters. Immerhin stellte der Brite fest: «Ich fühle mich mit dem Auto ziemlich sicher. Das Auto fühlt sich ziemlich gut an. Es hilft natürlich nicht. Vielleicht bin ich ein paar Runden zurück, aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt.»
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