Trotz Fieber: Domi Aegerter will beim Kawasaki-Heimspiel einen Gang zulegen
Dominique Aegerter wird beim Supersport-Meeting auf dem Cremona Circuit leicht geschwächt antreten. Der Kawasaki-Pilot möchte beim Heimrennen seines Puccetti-Teams dennoch starke Leistungen zeigen.
Eigentlich kommt Dominique Aegerter gut vorbereitet zum zehnten Rennwochenende der Supersport-WM 2026, denn an insgesamt sechs Testtagen im März, Juni und August war man mit allen erdenklichen Bedingungen konfrontiert – von Regen bis extremer Hitze! Dass das Kawasaki-Werksteam gleich dreimal in Cremona getestet hat, hat einen einfachen Grund: Mit nur 60 km Entfernung zum Teamsitz in Reggio Emilia ist es das Heimrennen.
Auch für den Schweizer ist es eine Art Heimspiel, denn keine andere Rennstrecke im Supersport-Kalender ist näher. Die Vorfreude auf Cremona wäre noch größer, wäre da nicht eine leichte Sommergrippe.
«Seit letzter Woche fühle ich mich ein wenig angeschlagen – es ist nichts Ernstes, nur leichtes Fieber. Ich hoffe, dass ich mich bis zum Beginn des Wochenendes davon erholt habe», verriet der 35‑Jährige. «Trotzdem freue ich mich auf Cremona, ein weiteres Heimrennen für mich. Aber mehr noch: Es ist das richtige Heimrennen des Teams, denn ihr Workshop liegt nur eine Stunde von der Rennstrecke entfernt. Wir waren diesen Sommer schon ein paar Mal zum Testen auf dem Cremona Circuit. Das bedeutet, dass wir viele Daten von der Strecke haben. Das sollte uns den Start ins Wochenende ein wenig erleichtern. Aber wie gesagt, bis dahin hoffe ich, dass ich wieder vollkommen fit bin, denn das will ich unbedingt sein.»
Weil der Cremona Circuit erst seit 2024 in den Kalender aufgenommen wurde, als Aegerter noch in der Superbike-WM unterwegs war, ist es für ihn in diesem Jahr das erste Rennwochenende mit einem Supersport-Motorrad auf der mit 3,7 km kürzesten Rennstrecke.
«Das Streckenlayout macht mit einer 600er richtig Spaß», sagte Aegerter. «Ich bin mir sicher, dass wieder viele Sponsoren kommen werden, um uns zu besuchen und anzufeuern. Deshalb möchte ich starke Leistungen zeigen. Das ist wie immer auch unser Ziel. Wenn ich am Freitag mit einem guten freien Training starten und dann in der Superpole noch einen Gang zulegen kann, wird sich der Rest hoffentlich etwas leichter ergeben.»
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