Lando Norris und George Russell beteuern: Keine Angst vor Max Verstappen
Mit der Vertragsverlängerung von Max Verstappen sind die Spekulationen um seine Zukunft verstummt Lando Norris und George Russell beteuern: Sie fühlten sich durch die Wechsel-Gerüchte nie bedroht.
Die Zukunft von Max Verstappen war in der vergangenen Saison und der ersten Hälfte von 2026 ein Dauerthema im Formel-1-Fahrerlager. Die Frage, was der Red Bull Racing-Star nach dem aktuellen Jahr machen wird, beantworteten die verschiedenen GP-Experten und Berichterstatter ganz unterschiedlich.
Während die einen Fahrerlager-Dauergäste glaubten, dass die Kritik des Niederländers an den neuen Regeln und der Art und Weise, wie die aktuelle Fahrzeuggeneration bewegt werden muss, ein Zeichen für dessen vorläufigen Rückzug aus der Formel 1 seien. Andere waren sich sicher, aus bester Quelle zu wissen, dass Verstappen zum Mercedes-Werksteam oder zum Traditionsrennstall von McLaren wechseln wird.
Keiner behielt am Ende Recht: Verstappen einigte sich mit Red Bull Racing auf einen Verbleib – und verlängerte das entsprechende Abkommen sogar bis Ende 2030. Der 28-Jährige begründete dies mit der Tatsache, dass er sich beim Rennstall aus Milton Keynes wohl fühle und er das Team als seine zweite Familie ansehe.
Wie erleichtert ist die Konkurrenz, dass sich der Ausnahmekönner dazu entschieden hat, seiner Mannschaft treu zu bleiben? «Für uns war es immer nur ein Thema, wenn wir von den Medien darauf angesprochen wurden», erklärte etwa George Russell. Der Mercedes-Pilot fuhr fort: «Innerhalb des Mercedes-Teams war es immer sehr klar, wie die Realität aussieht.»
Keine Angst vor starken Teamkollegen
«Die Gespräche seines Managements mit unserem Team waren vielleicht in der Öffentlichkeit sichtbarer als jene mit McLaren oder vielleicht auch Ferrari – oder mit welchem Team auch immer gesprochen wurde. Denn das ist in diesem Sport ganz normal, die Fahrer sprechen mit unterschiedlichen Teams, die Teams mit unterschiedlichen Fahrern. Jeder will sehen, welche Chancen er hat. Aber es fühlte sich nie an, als wäre mein Cockpit in Gefahr, ich war mir zu 100 Prozent sicher mit Toto Wolff und dem ganzen Team, dass wir auf einer Linie sind», beteuerte der Brite.
Weltmeister Lando Norris winkte auch ab: «Ich habe da nie mehr mitbekommen als ihr», erklärte er der versammelten Medienschar. «Aber ich heisse natürlich jeden als meinen Teamkollegen willkommen, und natürlich wäre es immer cool, einen Fahrer wie ihn an Bord zu haben, der so talentiert ist und schon so viele WM-Titel gewonnen hat. Es wäre super, wenn das eines Tages passiert. Aber ich weiss, dass sich vorerst nichts ändern wird.»
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