Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies erklärt Abkommen mit Max Verstappen
Max Verstappen hat alle Spekulationen um seine Zukunft beendet: Er hat sich bis und mit 2030 vertraglich an das Red Bull Racing Team gebunden. Teamchef Laurent Mekies erklärt die Hintergründe.
Max Verstappen hat schon vor Jahren betont, dass er mit Red Bull in die Formel 1 eingestiegen ist und am liebsten auch seine Formel-1-Karriere mit dem Energy-Drink-Hersteller beenden wolle. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dennoch wurde in den vergangenen Monaten wild spekuliert, wie es mit seiner Karriere weitergeht.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits kam in diesem Jahr eine neue Fahrzeuggeneration auf die Bahn, die so gar nicht den Wünschen des vierfachen Champions entsprach. Andererseits buhlte die Konkurrenz mehr oder weniger offen um die Dienste des niederländischen Ausnahmekönners. Und zudem gab es in den letzten Monaten auch einige hochkarätige Abgänge beim Rennstall aus Milton Keynes.
Nicht nur Red Bull Racing in Feierlaune
Doch Verstappen hat sich entschieden, noch weitere vier Jahre mit Red Bull Racing in den WM-Kampf zu ziehen. Und Teamchef Laurent Mekies freut sich: «Es sind phänomenale Neuigkeiten, sicherlich für Red Bull Racing. Aber ich wage auch zu behaupten, dass es für die Formel 1 und sogar für die Sport-Welt im Allgemeinen etwas Positives ist.»
«Wenn ich ein Wort sagen müsste, um das Ganze zusammenzufassen, dann wäre es Vertrauen. Es ist ein Beweis für das Vertrauen, das Max in uns hat und wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter. Denn wir wissen, dass damit eine grosse Verantwortung verbunden ist. Wir wollen ihm für die nächsten Jahre ein Gesamtpaket schnüren, mit dem er wieder an der Spitze kämpfen kann», betont der Franzose.
Mehr als nur der schnellste Fahrer
Und Mekies stellt auch klar: «Für uns ist Max sehr viel mehr als nur der schnellste Fahrer der Welt. Er ist der Dreh- und Angelpunkt, er wird in alle strategischen Entscheidungen eingebunden, und es ist grossartig, dass er bei uns an Bord bleibt, um die nächste erfolgreiche Phase aufzubauen. Damit dies gelingt, braucht es drei Säulen, einerseits die fahrerische Seite, dann die Teammitglieder und schliesslich die richtige Strategie. Und was den Fahrer angeht, das haben wir nun abgehakt.»
Auch hinsichtlich der Bemühungen, die besten Teammitglieder an Bord zu locken, ist die langfristige Vertragsverlängerung von Verstappen hilfreich, weiss der Teamchef: «Wir haben sehr oft gesagt, dass wir darauf vertrauen, die besten Leute in Milton Keynes und an der Strecke zu haben. Und natürlich ist es immens wichtig, wenn es um die besten Mitarbeiter geht, denn die guten Leute können es sich aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Sie haben die Wahl, und wenn sich ein Fahrer wie Max – der Schnellste der Welt – für ein langfristiges Abkommen entscheidet, dann beweist das, wie entschieden wir uns dem Erfolg verschrieben haben. Uns alle eint eine Sache: Wir wollen gewinnen.»
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