Max Verstappen-Vertrag bis Ende 2030: «Das ist eben meine Familie»
Max Verstappen bleibt Red Bull Racing treu: Der Niederländer hat bis Ende 2030 unterzeichnet. Im Fahrerlager der Zandvoort-Rennstrecke begründet der Niederländer die Vertragsverlängerung.
Es ist die Hammermeldung dieses 20. August 2026: Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen hält Red Bull Racing die Treue und hat seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert, also bis Ende 2030.
In den Monaten zuvor war herumgereicht worden, er könnte zu Mercedes wechseln (auf Kosten von George Russell), von einem Platztausch mit McLaren-Fahrer Oscar Piastri war die Rede, es hiess, der 71-fache GP-Sieger könnte eine Formel-1-Auszeit nehmen oder den GP-Overall sogar an den Nagel hängen. Alles Quatsch.
Der Weltmeister von 2021 bis 2024 sagt: «Ich habe immer gesagt – Red Bull ist meine Familie, ich fühle mich dem Rennstall Red Bull Racing stark verbunden.»
«Ich wollte mir einfach darüber klar werden, was ich in Zukunft will, dazu wollte ich erfahren, was in diesem Rennstall alles strategisch geplant ist. Aber an meinem ersten Ziel hat sich nichts geändert. Ich sagte damals schon Didi Mateschitz – mein Ziel besteht darin, meine Karriere mit Red Bull zu beenden.»
«Ich komme mit Teamchef Laurent Mekies sehr gut klar, ich führe mit ihm sehr offene Gespräche. Er hat mir nicht garantiert, dass ich Rennen gewinne, aber ich sehe, wie sich der Rennstall reinhängt, um wieder konkurrenzfähiger zu werden.»
«Dazu haben wir noch ein paar schöne Jahre vor uns. Ich bin stolz, dass wir zusammenbleiben. Ich konnte mit Red Bull Racing einige fabelhafte Erfolge feiern, und wir sind sehr hungrig, nach einem schwierigen Saisonstart 2026 wieder dort hinzukommen.»
«Nach den ersten paar Saisonläufen 2026 sagte ich Teamchef Laurent Mekies: ‘Frag mich lieber nicht über die Zukunft.’ Es ist kein Geheimnis, dass ich mit diesen Autos nicht happy bin. Aber ich hatte nicht nur mit Laurent viele Gespräche, sondern auch mit Formel-1-Chef Stefano Domenicali und der FIA. Wir arbeiten darauf hin, ein – meiner Ansicht nach – besseres Produkt zu haben in Zukunft.»
«Was mich selber angeht, so habe ich meinen Frieden geschlossen mit dieser Rennwagengeneration. Aber ich verheimliche nicht, dass ich mich auch freue, wenn wir vielleicht wieder mit V8-Motoren fahren.»
«Ich liebe den Rennsport noch immer, ich liebe die Zweikämpfe, das sind noch immer Formel-1-Rennwagen, auch wenn ich kein Fan dieser Motorengeneration bin.»
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