Lewis Hamilton (Ferrari) nach Singapur-GP: «Das muss sich hier ändern»
Die Formel-1-Piloten lieben die Herausforderung Singapur-GP auf dem Marina Bay Circuit: Schwierige Strecke, Strassenkurs, es ist heiss, es ist feucht. Ferrari-Superstar Lewis Hamilton moniert eines.
Er gilt als der härteste WM-Lauf des Jahres, der Grosse Preis von Singapur an der Marina Bay. Temperaturen über dreissig Grad, auch in der Nacht, hohe Luftfeuchtigkeit und Millimeter-Präzision wie in Monaco, das fordert den schnellen Herren alles ab.
Auch Lewis Hamilton gibt gerne zu: «Ich liebe diese Rennstrecke.» Doch da hängt leise ein Aber in der Luft, und der siebenfache Weltmeister fügt prompt eine Einschränkung hinzu.
Der 41-jährige Engländer sagt: «Aber ich habe zu Max Verstappen gesagt – ich denke, sie müssten die Strecke ändern, um vielleicht irgendwo eine längere Gerade zu haben, damit es eine wirklich grossartige Rennstrecke wird.»
«Der Marina Bay Circuit hat wirklich das Potenzial hat, eine fabelhafte Rennbahn zu sein. Aber sie ist vor allem grossartig, um eine einzelne Runde im Qualifying zu fahren. Leider gibt es eigentlich nur einen Ort, an dem man halbwegs gut überholen kann.»
«An anderen Stellen, wie bei Kurve 16, mit diesen Wellen in der Mitte der Strecke, fliegen Funken, weil die Strecke nicht besonders eben ist. Das sieht spektakulär aus, fördert aber nicht guten Sport.»
«Ich weiss nie, ob sie an der Piste etwas ändern werden. Aber ich fand den Sprint bei Mischverhältnissen lustig. Wenn es trocken gewesen wäre, wäre es wahrscheinlich das langweiligste Rennen gewesen, das Sie gesehen haben, in dem alle aufs Reifen-Management konzentriert sind. Es war der Regen, der es spannend machte.»
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